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Spass haben mit kleinen und großen Bahnen


    Neues Pferd im Stall: Ne Stromlinie

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    Beitrag  Ebi96 am Sa 21 Jan 2012, 14:28

    Hallo Leute,

    vor gut anderthalb Wochen lief mir eine Stromlinienlokomotive zu. Ne SK 800 ist es...nicht. "Nur" eine 3089, Version 1, aus 1971 mit Anleitung.
    Die Mängelliste war annähernd so lang wie der Wunschzettel zu Weihnachten:

    - Verschleißteile abgenutzt
    - Verdreckt
    - Kupplung am Tender verbogen/defekt
    - Frontbeleuchtung defekt
    - Schraube am Motor fehlt
    - Kuppelstangen fehlten
    - 4 Sprenringe fehlten
    - Schraube zur Befestigung des Vorläufers fehlte
    - Federung des Vorläufers fehlte
    - Räder auf Achse verdreht bzw. locker
    - Rauchsatz reingefrickelt (daher Beleuchtung tot)


    Da war es schon fast etwas verwunderlich, dass:
    die Lok fuhr, schaltete, und sogar dampfte!

    Trotzdem habe ich die Mängel behoben.

    Verschleißteile hat man ja da, reinigen war auch kein Thema, Die Kupplung am Tender, nunja, konnte sie retten, musste aber die Vorentkupplung rausnehmen. Frontbeleuchtung habe ich auch hingebastelt, ob es so wies jetzt ist original ist, ich weiß es nicht. Aber es funzt, das ist die Hauptsache! Für die fehlende Schraube am Motor konnte ich auch Ersatz in den Tiefen der Bastelkiste finden.
    Kuppelstangen konnte ich vom Johannes (gn800) sehr sehr kostengünstig bekommen, aber leider schwarze, von einer S3/6, oder so. Also wurde bei Revell SM 330 besorgt. Sprengringe für die Befestigung der Kuppelstangen wurden auch besorgt. Beides kam heute an. Unter einer schön heißen Lampe trocknete die Farbe blitzschnell.
    Dann wurde eingebaut und justiert.
    Die Schrabe für den Vorläufer fand ich vor einigen Tagen schon in der Bastelkiste, musste noch eine Mutter zwischenpacken, Schraube war zu lang. Eine Federung hab ich auch gleich noch aus einem dünnen Blech gebastelt, Das funzt prima, Vorläufer entgleist nicht.
    Auch schon vor einigen Tagen habe ich die Räder wieder richtig auf den Achsen angebracht, Schraubenkleber Mittelfest war das Schlüsselwort.
    Der Rauchsatz funzte ganz gut, die ganze Zeit, war einer der nen Kabel dran hatte, Rauchsatz selber steckte im Schornstein, das recht kurze Kabel war an der (ehemaligen) Beleuchtung angelötet.
    Heute, zur entgültigen Fertigstellung der Lok, riss das Kabel ab, und zwar genau unten am Rauchsatz. Ich denke mal damit ist das Teil gehimmelt.
    Naja, kann man nix machen, ist passiert, aus Fehlern lernt man.
    Die Zierlinien an der Lok selbst habe ich zum Teil etwas ausgebessert, am Tender nicht, da stehen die Zierlinien nicht so hervor, da klappt das nicht zufriedenstellend.

    Freue mich aber mehr, das de Lok jetzt wieder in Ordnung ist, und viel Fahrfreude bereitet, als das ich jetzt dem Rauchsatz nachweine.

    Nun noch die Bilder:

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    Neues Pferd im Stall: Ne Stromlinie 9308050gpz


    Vom Vorbild her habe ich wohl nicht einen Wagen der zu der Lok passt, aber das ist mir wurscht, die zieht dann halt mal nen TEE, normale D-Zugwagen und so.
    Find ich auch schön.

    mfg Tim
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    Beitrag  aon.913656323 am Sa 21 Jan 2012, 20:36

    Hallo Tim,

    eine preiswerte gebrauchte Lok wieder vernünftig herzurichten macht Freude.

    Sehr einfallsreich die Sache mit der Schraube und der unterlegten Mutter. Man hätte die zu lange Schraube auch kürzen können, aber vielleicht fehlt Dir dazu das geeignete Werkzeug?

    Zur 03.10 Stromlinie passen übrigens gut Länderbahnwagen. Das modernste, das die Lok zog, waren Schürzenwagen.

    Gruß an den Dümmer

    Volker


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    Beitrag  Ebi96 am Sa 21 Jan 2012, 22:26

    Hallo Volker,

    preiswert war die Lok denke ich allemal, 35€ sollten ok sein.

    Die fehlenden Teile und die Farbe konnte ich für 7E bekommen.

    Das passende Werkzeug, ja, vielleicht hätte man die auch irgendwie absägen können oder so..oder was weiß ich wie.
    Aber ich hab so ne kleine Blechdose wo Schrauben und Muttern sind, dann gesehen Schraube zu lang, Mutter genommen, passt.
    Mir geht es darum das es einwandfrei funktioniert, das tut es, also passt es.

    mfg Tim

    PS: Meine Eltern haben früher oft am Wörthersee Urlaub gemacht.
    Einmal war ich auch schonmal für einen Tag da, als wir am Millstätter See waren.
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    Beitrag  Karl am Sa 21 Jan 2012, 22:31

    Hallo, Tim!

    Glückwunsch zu dem tollen Modell, deinen Fähigkeiten beim Reparieren sowie dem Super-Preis! Danke für den exzellenten Beitrag.


    LG,
    -Karl
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    Beitrag  nonnoherby am Sa 21 Jan 2012, 23:09

    Hallo Tim!
    Bei einem Hobby wie diesem müssen wir positiv denken und meinen daß es auch schlechter ausfallen könnte.
    Und wie ich auch schon öfters in diesem Forum erklärt habe, eine neue Lok kann sich jeder kaufen aber eine alte Krücke wieder zum Laufen bringen da gehört schon mehr dazu. Und wenn Du wieder etwas gebaut hast stelle es ein mit Fotos auch wenn Du glaubst das ist nichts besonderes. Dadurch können auch die anderen Tips und Hinweise erhalten die auch irgendwann und irgendwo verwendet werden können auch wenn es sich nicht um eine Märklin Stromlinie handelt.
    Mach so weiter!
    LG und
    ciao
    herby Neues Pferd im Stall: Ne Stromlinie 1757954491 Neues Pferd im Stall: Ne Stromlinie 1757954491
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    Beitrag  spassbahner am So 22 Jan 2012, 13:02

    Hallo Tim

    Ein superschönes Modell, erinnert mich an die "Schaufenster-plattgedrückte-Nase-Zeit", diese Lok war lange Zeit in den Vitrinen ausgestellt.

    Danke für's Zeigen!

    LG

    -Bruno
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    Beitrag  raily am So 22 Jan 2012, 16:41

    Moin Tim,

    spassbahner schrieb:Ein superschönes Modell, erinnert mich an die "Schaufenster-plattgedrückte-Nase-Zeit" ...

    ... und ich hab' sie erwischt:

    Neues Pferd im Stall: Ne Stromlinie Sl18yltc

    Neues Pferd im Stall: Ne Stromlinie Sl20hl2k

    Neues Pferd im Stall: Ne Stromlinie Sl32axif

    Neues Pferd im Stall: Ne Stromlinie Sl4gob87

    Neues Pferd im Stall: Ne Stromlinie Sl5mkbut

    (Fotos: Wechselstrommodule der Modelleisenbahnfreunde Gangelt e.V. v. 2006)

    Ich hoffe euch eine kleine Freude mit den Fotos gemacht zu haben, die die Stromline im Betriebsalltag zeigen.

    Viele Grüße,
    Dieter.


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    Beitrag  Karl am So 22 Jan 2012, 17:38

    Hallo, Dieter!

    Mit deinen Bildern hast du mir eine große Freude bereitet - welche Anlage ist/war das? Existiert sie noch?


    LG aus dem Innviertel,
    -Karl
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    Beitrag  raily am So 22 Jan 2012, 17:59

    Moin Karl,

    Karl, der 19er schrieb:Existiert sie noch?
    was davon noch und ob überhaupt existiert, kann ich dir nicht sagen, weil ich es nicht weiß.
    Der Gangelter Verein betreibt eine größere Gleichstromanlage und die Wechselstrommodule waren von einer vorhergehenden und in Privatbesitz, die für diese Ausstellung mal wieder zu einem kleinen befahrbaren Stück zusammengestellt wurden.



    Karl, der 19er schrieb:- welche Anlage ist/war das?
    Unter den Fotos steht: "Wechselstrommodule der Modelleisenbahnfreunde Gangelt e.V. ..." Wink

    Viele Grüße,
    Dieter.


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    Beitrag  Karl am So 22 Jan 2012, 19:02

    Hallo, Dieter!

    Hab' ich tatsächlich geschlampt und mich nur den tollen Bildern und nur suboptimal dem Text gewidmet ... Embarassed Embarassed


    LG aus dem Innviertel,
    -Karl
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    Beitrag  Ebi96 am Fr 30 März 2012, 21:12

    Hallo Leute,

    gestern habe ich das Pendant zur 03 Sttromlinie bekommen, nämlich die ohne Stromlinienverkleidung[grin]

    Neues Pferd im Stall: Ne Stromlinie 9990408eht

    Neues Pferd im Stall: Ne Stromlinie 9990430jcg

    Allerdings wurde die wohl ein paar mal viel zu heiß gewaschen![grin]

    (Natürlich veräppel ich euch gerade, es ist nämlich eine Miniclub 8885)

    mfg Tim
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    Beitrag  Punktkontakt am Sa 31 März 2012, 01:08

    Hallo Tim
    Freut mich, daß sich noch jemand im Forum mit der Spur Z beschäftigt.
    Die BR 03 war bei Einführung der Mini-Club 1972 bereits im Sortiment.
    Hast Du vor dich intensiver mit der Spur Z zu befassen?
    lg - Hans(Punktkontakt)
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    Beitrag  Ebi96 am Sa 31 März 2012, 01:59

    Hallo Hans,

    Hast Du vor dich intensiver mit der Spur Z zu befassen?

    Jein..weil:

    Ich hatte mal für eine gute Bekannte aus Bochum die H0 Anlage ihres vor 10 Jahren verstorbenen Ehemannes zu Geld gemacht (Anlage war Märklin, von den mittleren 50ern bis Mitte 90er, alles aus Erstbesitz, aber nunmal 10 Jahre leicht feuchter/muffeliger Keller).
    Nun hatte ihr Ehemann aber auch eine Spur Z Anlage, relativ viel sogar, 11 Loks (2x Br151, Br 03, Br 89, S3/6, Br 103, Br 216, Br 260, Schienenreinigungsschienenbus, ICE Experimental und ein schweizer Krokodil in braun, alles bis auf de 89er wie in OVP mit Anleitung), dazu gute 45 Wagen, ebenfalls wie neu, bis auf 4 in OVP. Und dann natürlich auch entsprechend viel Gleismaterial, Signale, Brüclen ohne Ende..und Häuser, 30, wenn nicht 40 Stück.
    Ich habe ihr dann angeboten, das auch für sie zu verkaufen und gestern kam dann ein 14kg schweres Paket an.
    Gestern Abend habe ich sie dann angerufen, um Bescheid zu geben, das es da ist, und einen ersten Zwischenstand (Funktion der Loks etc.).
    Und sie meinte dann später im Telefonat, das ich das ganze Zeug auch eigentlich für mich für Lau behalten könnte, denn sie hatte es ja 10 Jahre im Keller stehen, und hatte nix davon, und ich könnte mit den Sachen ja was anfangen und hätte Spaß mit den Teilen.
    Das habe ich aber abgelehnt, da ich es schlichtweg nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Wenn ich mir so anschaue, was ihr Ehemann damals da reininvestiert hat..9 Weichenopaare allein, je 27,50 DM, alle Laut OVP direkt aus 1972, das sind schon fast 250DM gewesen..
    Und heute sind die Teile auch noch recht teuer zu verkaufen.
    Sie meinte dann, ich solle wenigstens ein Bisschen behalten, und es in Ehren halten.
    Sien hatte damals, direkt nach erscheinen der Spur Z bei Märklin, ihrem Ehemann eine kleine Startgarnitur zusammengekauft, und genau das soll ich nun auch für mich machen, nur halt nicht kaufen, sondern für Lau.
    Daher bleibt unter anderem die Br 03 bei mir, laut OVP und Anleitung ist die aus Anfang 1972, also eines der ersten Modelle die er, oder sie, gekauft hatten. Gebraucht hatte er nämlich nie gekauft, immer neu.

    Darum also das "Jein", ja, weil ich jetzt Z habe, und es auch ab und zu mal bespielen werde, nein, weil ich hauptsächlich bei H0 bleibe, und die Z nicht weiter ausbauen will. Aber wenn ich da an die schöne grüne S3/6 denke..zu der garkeine passenden Wagen dabei sind...

    mfg Tim
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    Beitrag  br310 am Sa 31 März 2012, 12:37

    Hallo Tim,im Gegensatz zum heutigen Mainstream (siehe unsere Korruptionspolitiker) beweist Du echt noch Charkter,wenn ich Deine Zeilen lese,die meisten Leute hätten die Z-Sachen genommen und der Witwe gesagt,daß die ohnehin nichts wert sind und hätten sich alles unter den Nagel gerissen.So eine Haltung wie Deine ist vorbildlich und zeugt von echtem Charakter.Deine Aufarbeitungen von alten Märklin Loks sind echt Spitze,man hat ja auch viel mehr Freude,wenn die alten Dinger wieder laufen,als wenn man sich die Sachen um viel Geld neu kauft.Weiter so,ich habe selber ja auch schon viele alte Loks wieder rekonstruiert und wieder lauffähig gemacht,mein Bruder bringt mir dauernd vom Altwarenhändler Schrottlokomotiven mit,die ich dann mit viel Liebe wieder herrichte.Meist sind es zwar Gleichstromloks,aber erst kürzlich habe ich eine uralte Märklin E-Lok repariert,die hatte bei einem Drehgestell keine Blenden mehr,also habe ich sie aus den vorhandenen mittels Silikonform und Zinnguß rekonstruiert und jetzt ist sie wieder wie neu,außerdem bekommt sie sicher keine Zinkpest......
    Weiter so und viele Grüße aus dem Waldviertel
    Edwin
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    Beitrag  Ebi96 am So 01 Apr 2012, 16:05

    Hallo Edmin,

    danke für Deine Worte. Für mich ist es nichts besonderes mehr, gegen den Strom zu schwimmen, das mache ich nämlich oft.Ich habe einfach ein Gewissen und habe deshalb nicht alles für lau genommen.
    Ich bereue diese Entscheidung auhc nicht, allerdings ist es jetzt schwer, zu entscheiden was ich behalte Embarassed
    Trotzdem bereue ich meine Entscheidung nicht.

    Alte Loks wieder in Gang setzen macht mir einfach Spaß, zu sehen, wie sie dann wieder ihre Runden drehen.
    Gestern habe ich eine RET 800 reinbekommen, Baujahr wohl 1954, roter Blitz auf dem Dach, schweizer Lichtwechsel, und noch breite Vorentkupplung, was eigentlich nur RE bzw. RES 800 haben.
    Musste eine Schraube am drehgestell ersetzen, udn eine Kupplung ersetzen, hatte nur noch eine etwas defekte, aber besser als keine.
    Das Modell ist sonst noch wirklich shcön erhalten, und macht mir ihren 670 Gramm Gewicht auf ca. 17cm Länge auch ziemlich Krach. Cool
    Leider weiß ich noch nicht, ob ich sie behalten kann.

    Mich würde interessieren, welche alte Märklin E-Lok Du repariert hast, bei Gussdrehgestellen könnte es ja auch eine RET oder ähnliches sein, Bilder wären cool Very Happy

    mfg Tim
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    Beitrag  br310 am So 01 Apr 2012, 20:26

    Hallo Tim,die Lok ,bei der ich die Drehgestellblenden mittels Zinnguß rekonstruiert bhabe,war eine SEH 800, eine blaue niederländische E-Lok aus den frühen 50-er Jahren.Ich habe sie für meinen Bruder repariert,der hatte sie billig von einem Altwarenhändler in Wien gekauft,billig deswegen,weil sie ja offensichtlich nicht komplett war.Leider habe ich kein Bild gemacht und die Lok steht derzeit in einer Glasvitrine im privaten Spielzeugmuseum meines Bruders.Ich werde das mit dem Bild aber nachholen,wenn ich wieder bei meinem Bruder bin (ist 50km weit von meinem Wohnort entfernt).Da mein Bruder immer wieder "Leichen " kauft und selber als Hochschulprofessor für Strafrecht keinerlei Talent für das Restaurieren von Modelleisenbahnen besitzt,habe ich selber schon viele Loks wieder instandgesetzt.Du hast recht,es bereitet immer wieder Freude,wenn so ein altes Ding wieder super läuft und man hat eine weitaus größere Befriedigung,als wenn man eine neue Lok kauft,die natürlicherweise gut funktioniert.....

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