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    Der "Hobler"

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    Karl
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    Der "Hobler"

    Beitrag  Karl am Fr 03 Jun 2011, 22:07

    Guten Abend, Freunde und Liebhaber der Klein-, Tisch- und Spielbahn!

    In der guuuuuten, alten Zeit gab es bei mir so eine nette Einrichtung wie den "Hobler", euch vielleicht besser unter "Sammler" bekannt. Bevor wir uns ihm zuwenden können, müssen 2 Personenzüge den Bahnhof verlassen:

    Eine orange 2050 wartet auf den Ausfahrt nach Salzburg Hbf ...






    ... während die grüne 2050 von dort kommt




    Auf Gleis fünf steht der "Hobler", dessen wichtigstes Utensil der Mannschaftswagen ist ...




    ... dahinter sind Güterwagen meist älteren Ursprungs gereiht, welche im "Hobler" ihr Gnadenbrot erhalten






    Nach Abfahrt der beiden Personenzüge wird das Gleisfeld bald frei sein für die umfangreichen Tätigkeiten des "Hoblers" ...




    <Fortsetzung folgt>


    LG aus dem Innviertel,
    -Karl

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    Karl
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    Re: Der "Hobler"

    Beitrag  Karl am So 05 Jun 2011, 18:00

    Ich wünsche einen schönen Abend!

    Nachdem der Personenzug nach Salzburg Hbf den Bahnhof Hellau verlassen hat, zieht auch die grüne 2050 ihren Personenzug nach Braunau am Inn durch das am nördlichen Bahnhofskopf gelegene "Bauernhölzchen" ...





    Anschließend zieht die 658.767 ihrer Wagen entledigt - lediglich der Mannschaftswagen muß angekuppelt bleiben - in das Gleisvorfeld



    Stößt von dort auf das Ladegleis zurück, um mit den beladenen Stückgutwagen wieder die Weichenstraße vorzuziehen ...



    Diese Wagen werden anschließend vom Ladegleis auf Gleis 3 abgestellt, wo sie den Zugschluss des neuen "Hoblers" bilden werden ...



    Der Postwagen mit dem "Expressgutwagen" verbleiben an der Lok und werden mit den beiden Wagen aus Salzburg Gnigl auf Gleis 5 vereint ...







    Diese Wagengruppe wird wiederum vorgezogen in das Gleisvorfeld ...


    ... um anschließend wieder auf das Ladegleis an das "Magazin" (Güterschuppen) geführt zu werden



    Die verbliebenen beiden Stückgutwagen aus Salzburg Gnigl sind gleich hinter dem Mannschaftswagen gereiht, um im Nachbarbahnhof komplikationslos ausgereiht werden zu können



    Diese werden an die in Hellau eingestellten Wagen angekuppelt ...



    ... und fertig ist der neu zusammengestellte "Hobler" für die Weiterreise



    Während die Bremsprobe durchgeführt wird ...



    Fährt auf dem Nachbargleis eine Diesellokomotive der Nachbarbahnverwaltung mit einem Überstellungszug durch








    Tja, Freunde der Klein-, Tisch- und Spielbahn: Vor auf dem Gleis - zurück in ein anderes Gleis - vor auf dem Gleis - wieder zurück. Und so weiter. Darum die Bezeichnung "Hobler". - Gibt's wie so vieles andere nicht mehr. Schade.


    LG aus dem Innviertel,
    -Karl



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    Re: Der "Hobler"

    Beitrag  spassbahner am So 05 Jun 2011, 18:53

    Hallo Karl

    Danke für den kurzweiligen Bericht!

    Expressgutverkehr = Stückgut-Schnellverkehr bei der DR? Ist das in etwa dasselbe?

    Liebe Grüsse aus der Schweiz

    -Bruno
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    Karl
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    Re: Der "Hobler"

    Beitrag  Karl am So 05 Jun 2011, 18:59

    Servas, Bruno!

    Ja, das müßte so sein: Wenn ich in Braunau eine Kiste voller Buchhaltungs-Unterlagen nach Salzburg "Express" aufgegeben habe, wurde das Gepäckstück mit dem nächsten Postzug abbefördert und in Salzburg mit einem LKW ("Haus zu Haus") innerhalb von garantierten 24 Stunden zugestellt.
    Ein paar andere "Bahnexpress-"Wagen habe ich natürlich auch noch. Wink


    LG aus dem Innviertel,
    -Karl
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    Re: Der "Hobler"

    Beitrag  spassbahner am So 05 Jun 2011, 19:11

    Hallo Karl

    Etwas ähnliches versuchte bei uns die SBB mit "Cargo Domizil"



    Der Betrieb blieb aber immmer defizitär bis die Firma Planzer 1996 den Transport übernahm, seither floriert dieses Transportsystem auf Strasse und Schiene!

    LG
    -Bruno
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    Re: Der "Hobler"

    Beitrag  berglok am So 05 Jun 2011, 19:47

    Hallo Karl,

    sehr schön Very Happy

    So oder ähnlich kann es sich noch vor Jahren auf den Strecken abgespielt haben.

    LG Ralph
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    Karl
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    Re: Der "Hobler"

    Beitrag  Karl am So 05 Jun 2011, 19:57

    Danke, Ralph!

    Als ich 6 Jahre alt war, wartete ich stundenlang, bis der Hobler endlich in der Halte- und Ladestelle ankam. Planmäßig hätte er gegen 09:00 Uhr eintreffen sollen, oft wurde es aber auch 11:00 Uhr - 12:00 Uhr. - Priorität hatten alle anderen Züge.
    Der Hobler hatte 1 Lokführer, 1 Rangiermeister und mindestens 2 Rangierer. - Teure Sache also!

    LG aus dem Innviertel,
    -Karl

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    Re: Der "Hobler"

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