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Spass haben mit kleinen und großen Bahnen


    Nördlich des Donnerkogel

    Ulrich1941
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    Beitrag  Ulrich1941 am Sa 25 Mai 2019, 20:31

    Den Aufstieg zum Donnerkogel-Sattel ab Bhf. Klammbach habe ich hin und wieder vorgestellt.
    "Entern" Berg sollte es weitergehen. Damit der leicht Altersinfantile (demnächst 78) Ingenieur-Spielen und v.a. rundumfahren kann. Die Puristen fahren NUR von A nach B und zurück. Rundum ist unterklassik. na gut, dann zähle ich mich zur Unterklasse.

    Irgendwann habe ich die Herren Forumisten mit einem Plan belästigt. War nicht falsch, aber nicht gerade aufschlußreich. Bitte um Nachsicht.
    Aber gebaut wird dennoch. Die Bahn kommt 3-stöckig durch die OG-Toilette und soll im Norden weitergeführt werden. Die Anschlüsse am Tunnel sind soweit nicht übel.

    Nördlich des Donnerkogel 35835738fb

    Zu glauben, daß man Trassenbretter direkt auf die Stahlwinkel schrauben kann, ist naiv.
    Das Bild ist so mies wie dei Ausführung.

    Nördlich des Donnerkogel 35835743bo

    So wurde es auch nichts. Das 112mm Buchensperrholz verzieht sich, ist zu schwer und überhaupt.
    So kann es nicht weitergehen.

    Nördlich des Donnerkogel 35835752oc  

    Also reuig zurück zu Pappelsperrholz und die Kasten-Segmenttechnik wie auf der Südseite vom
    Donnerkogel. Zuerst die Eisenwinkel mit Vierkantleisten ausgefüttert. Da kann dann sauber gearbeitet werden. Die weiteren Anschlüsse müssen auf den mm und weniger stimmen.
    Das da war aber immer noch Mist.

    Nördlich des Donnerkogel 35835779sw

    So sieht es aus, wie die Baufirma hätte arbeiten sollen. Aber was kann man heute schon erwarten - siehe Rastatt/Rheintal. Das Bild ist leider nicht sehr informativ. Aber die Ausführung befriedigt total.

    Nördlich des Donnerkogel 35835799uk

    Die Eröffnungsfahrt mit Staubsaugereinsatz

    Nördlich des Donnerkogel 35835834fj

    Erster Segmentkasten, noch offen. Durch die Bandeisenplatten kommen Stockschrauben, die in den Holzfuttern sitzen und den Kasten auf genau fixieren. auf ein Zehntel dürfte es passen. Beim ersten Teil-Süd hat sich das mit Verbindungsbolzen durch Bleche bestens bewährt.

    Nördlich des Donnerkogel 35835938qk

    Und geschlossen. Die Bolzen für die Verbindung des nächsten Kasten sind in Bleche an der Hinterseite
    verschweißt.

    Nördlich des Donnerkogel 35835961gh

    Die Gleisverbindung von Teil zu Teil.

    Nördlich des Donnerkogel 35836181uv

    Nächster Kasten. Das Trassenbrett ohne Gleise wird vielleicht einmal in den Bahnhofkop Ost einführen.

    Nördlich des Donnerkogel 35836017pe


    Das ist die Baustelle. SSKM - selm schuld, ka mitleid.

    Nördlich des Donnerkogel 35835993qy

    Fortsetzung sollte folgen unter obigen Thema

    Um konstruktive Kritiken wird gebeten
    Ulrich


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    Beitrag  nonnoherby am So 26 Mai 2019, 10:59

    Servus Ulrich!
    Ich habe versucht beim Bau meiner Anlage so wenig wie möglich Holz zu verwenden.
    Wie man auf den Fotos sehen kann habe ich als Rahmen, ausser den Beinen, rechteckiges Eisen-Hohlprofil in verschiedenen Grössen verwendet und alles mit diesen selbstschneidenden Eisenschrauben verbunden.
    Bis jetzt hat es immer gut funktioniert und ausserdem diese Profile sind immer gerade, was man von Holzleisten nie sagen kann.
    Auch für die Schienentrassen habe ich hohle Leisten hergestellt.
    Das ging so:
    die Gleislinie wurde 2x aus 3mm Sperrholz ausgesägt, dann wurden so circa alle 10 cm von 6x4 cm eingeleimt und dann die obere Platte aufgeklebt.
    Dadurch entstand eine Leiste die sehr stabil ist und auf jeden Fall nicht verzogen.
    Dies wird erreicht dadurch dass die Leiste beim herstellen und austrocknen auf eine ziemlich dicke Spanplatte geschraubt wird.
    Nach einem Tag trocknen hast du eine Supertrasse hergestellt die sich nicht so leicht verbiegt.
    Das ist meine Methode.

    Nördlich des Donnerkogel Sdc13176-bisoxjza

    Ich habe auch am Anfang mit diesen gelochten Winkelprofilen als Rahmen probiert aber nie so gute Ergebnisse erreicht wie mit den Eisenprofilen.
    Da aber die Umstände für jeden anders sind kann ich natürlich sagen dass meine Methode besser ist als deine weil das hängt natürlich auch von verschiedenen Situazionen ab.

    (Lachmodus EIN)
    Da du auch erklärt hast dass deine Bahn auch durch die OG-Toilette führt würde ich den Vorschlag machen dort einen Bahnhof hinstellen und diesen "PFORZHEIM" nennen. Laughing  Laughing  
    (Lachmodus kann bleiben)

    Ansonsten noch liebe Grüsse an dich und alle anderen
    Herbert


    _________________
    LG und
    ciao   Nördlich des Donnerkogel Ciaomrcm9
    Herbert
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    Beitrag  Ulrich1941 am Mo 27 Mai 2019, 10:35

    Servus Herbert!
    Da wir jeder eine andere Betrachtungsweise betreffend die kleine Eisenbahn haben, pflegen wir auch andere Ausführungen. Die Winkel/Lochschienen an der Wand sind aus div. Gründen tatsächlich die beste Lösung. Meine große Liebe sind sie nicht, aber mit Kanteln ausgefüttert sind sie ideal. Aber auch nur in genau diesem Bereich, wo die Anschlüsse aus Pforzheim kommend sind.
    Ab da nur mehr die Segmente aus Spanten, wie auch im Süden bewährt. V.a. auch wegen des geringen Gewichts und der Verwindungssteifigkeit. Und so können wir der Bahn auch eine Landschaft bieten, durch die sie fahren kann. Deine Eisenkonstruktionen gefallen mir sehr wohl, aber für Landschaftsbau in der vorliegenden Ausführung wohl eher schwierig. Die Sperrholzträger, Gurt-Steg-Gurt, sind statisch gesehen eine elegante Lösung. Hast Du schon ein Patent drauf?
    Wir, meine Frau und ich, sind doch eher Romantiker.

    So etwa:

    Nördlich des Donnerkogel 35850907vr

    Beste Grüße
    Ulrich


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    Beitrag  Ulrich1941 am Mo 09 März 2020, 10:44

    Fortsetzung:

    Nach langer Pause aus diversen nicht immer erfreulichen Gründen geht der Bau doch weiter.
    Gut handbare Segmente in Spantenbau. Pappelsperrholz 6,8, und 10 mm, das arbeitet nicht im Gegensatz zu z.B Rotbuche. Da gab es schon schlechte Erfahrungen. Und elendig schwer ist es auch. Schneiden, bohren, leimen, schrauben etc. in der Kellerwerkstatt. Zusammensetzen im Obergeschoß. Wieder anpassen usw. Je Segment mindestens 50 mal 36 Stufen auf-ab. Wenn`s reicht. Aber ein gutes Konditionstraining. Bisher 5 Teile mit den Trassenbrettern incl. Korkauflage 6mm. Die lassen sich sehr billig aus Korkplatten aus dem Baumarkt schneiden. Die KB 80-er steht am Rand zum nächsten Feld, dem Bahnhof.

    Nördlich des Donnerkogel 38037147wm

    Nördlich des Donnerkogel 38037150xn

    Nördlich des Donnerkogel 38037152mm

    F.F.

    Grüße an die Forumisten
    Ulrich aus der St.Eiermark


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    Beitrag  dcho am Di 10 März 2020, 19:50

    Hallo Ulrich,

    schön was Du da baust und ich meine, das ist doch auch ein schöner Aspekt unseres Hobby`s - Man wird Handwerklich gefordert und wird zum Baumeister (ich glaube, in Österreich ist das schon ein Titel mit Donnerhall!).

    Aber, wie wir hier sehen führen viele Wege zum Ziel. Und die Kreativität wird auch noch gefordert. Klar, im "Kreis rumfahren" hat auch einen Herrn Lauda nicht so toll befriedigt aber der Modelleisenbahner muss ja erst einmal "etwas" bauen, auf dem der Kreis zum rumfahren dann steht! Das ist die Kunst.

    Die einfachste Methode, ein Stück Sperrholz- oder Spanplatte und die Gleise drauf und fertig is ist ja auch schon eine Steigerung zu Gleise am Boden oder am Küchentisch "fliegend" verlegt....

    Bei meiner großen Anlage habe ich als Basis auch von einer Platte aus gearbeitet. Die Trassen aus auf Holzlatten aufgeständerte Sperrholztrassen als Unterbau für die Gleise. Die Platte war auch praktisch, da ich bei der gewählten Tiefe und Höhenentwicklung der Anlage beim Bau der landschaft auf der Platte knien oder sitzen konnte und so die Gestaltung leichter war. Bei der kleinen Anlage jetzt baute ich in der sogn. "offenen Rahmenbauweise" wobei geholbelte Fichtenholzleisten miteinande verschraubt und verleimt wurden. Die trassen sind immer noch Sperrholz. Das Ganze ist sehr leicht und stabil, nur beim Landschaftsbau ist man nicht so frei wie bei der Platte...

    Für jede Herausforderng eine Lösung, Hirn anstrengen, probieren, wieder demontieren was anderes probieren und schon ist der Tag rum und der Modellbahner zufrieden - er weiß, er hat ein schönes, herausforderndes Hobby - und zu schnell soll die Anlage ja auch nicht fertig werden, dann ist der Spass ja vorbei Laughing

    Viele Grüße und baut fleissig weiter Ihr Baumeister dieses Forums!!!

    Christian
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    Beitrag  Ulrich1941 am Mi 11 März 2020, 11:23

    Servus Christian!
    Es ist gleich, ob Platte oder offene Rahmenbauweise (siehe die Anlagenfiebel des Herren Norbert Sepp Pitrof aus Pegnitz, genannt Pit-Peg, ein Standardwerk, MIBA-Verlag 1962)
    Wer wie auch immer, seine kleine Bahn in Betrieb setzen will, möge es tun wie es beliebt. Daraus eine Religion mit Dogmen zu machen, erstickt jede Lust am Steckenpferd.
    Mir gefällt jede Ausführung. Es gibt etliche Forumisten, die einfach den reinen Horizontalbau betreiben. Und wenn ich an das Thema "mein Probekreis" denke - wenn das nicht
    erfüllend ist? was dann?
    Mir geht es um Transport OG-Keller und retour. Eine Frage des Gewichts, dementsprechend Sperrholz-Spanten und Isolierplatten.
    Und wer´s wissen will: bei der ersten KB habe ich dieser am Bauch liegend stundenlang zusehen können. Allerdings hatte ich noch ein Überholgleis ergattert.
    Schön, daß es dieses Forum giebt.
    herzlich grüßt
    Ulrich


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