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    Evolution des Roco-Kardanantriebs

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    dcho

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    Evolution des Roco-Kardanantriebs

    Beitrag  dcho am Mo 18 März 2013, 19:16

    Hallo Spassbahner,

    heute möchte ich Euch die Evolution der Roco Drehgestelllokomotiven mit Kardanantrieb vorstellen.

    Ganz am Anfang stand die Kraftübertragung aus der berühmt/berüchtigten Federkupplung. Hier eingebaut in der ÖBB 1044.27 die ich 1979 bekam.



    Grundsätzlich eine robuste Konstruktion, die aber nicht unumstritten war. Ihr wurden die Längszuckungen oder das Längsruckeln der Loks zugeschrieben... Bei mir laufen die Loks allerdings ohne Ruckeln.

    Weiter geht es mit dem Kardangelenk, wie hier in der 1044.104 eingebaut. Das Modell stammt aus dem Jubi-Jahr 1987.







    Auch hier ist die Konstruktion robust und langlebig. Die "halbschale sitzt auf der Schneckenwelle und bringt genung "Material" mit um die Drehmomente gut zu übertragen.

    Die letzte mir bekannte Ausführung stammt aus dieser Lok:



    Die 101 kaufte ich 1997 und das Prinzip der 1044.104 wurde hier umgedreht.





    Die Halbschale wurde an die Kardanwelle die vom Motor kommt angespritzt und auf die SWchneckenwelle kamm nur noch der "Mitnehmer" (die Schraubenzieherspitze zeigt darauf)

    Diese Konstruktion verkraftete die zu übertragenen Kräfte nicht so gut und riss mit der fatalen Folge, dass eine Kraftübertragung nicht mehr möglich war.

    Neuere Roco-Loks habe ich nicht mehr gekauft, weil die "Kulanz" der Firma unter Führung eines gewissen Herren M....frau damals nicht die beste war.

    Vielleicht sind die Kardanantriebe heute wieder besser konstruiert oder das Material wurde wieder besser.

    Trotzdem hat Roco dem Allradantrieb mit diesen Methoden einen Markt eröffnet und einen Standard gestezt, der heute von vielen anderen Herstellern übernommen wird und wurde. Möchte man bei einer Drehgstell-Modellok alle Achsen mit nur einem Motor antreiben kommt man um diese konstruktiven Details nicht herum! Nur Kleinbahn machte es einfacher-man nahm halt zwei Motoren Very Happy Aber das ist ein anderes Thema....

    Schaut`s mal in Eure Lok`s - es ist sehr interressant!

    viele Grüße

    Christian
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    nonnoherby

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    Re: Evolution des Roco-Kardanantriebs

    Beitrag  nonnoherby am Di 19 März 2013, 21:41

    Hallo Christian!
    Falls Dir der Kardanantrieb der H0-Lokomotiven zu groß ist kannst Du ja auf den von der N-Lokomotive umsteigen.
    Das macht Freude beim Auseinandernehmen, da brauchst Du schon eine Uhrmacherausstattung und eine gute Lupe um draufzukommen wie was wo wann zusammengesetzt ist.

    Roco N-Spur ÖBB 1042



    _________________
    LG und
    ciao  
    Herbert
     
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    nonnoherby

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    Re: Evolution des Roco-Kardanantriebs

    Beitrag  nonnoherby am Di 19 März 2013, 21:42

    Hallo Christian!
    Falls Dir der Kardanantrieb der H0-Lokomotiven zu groß ist kannst Du ja auf den von der N-Lokomotive umsteigen.
    Das macht Freude beim Auseinandernehmen, da brauchst Du schon eine Uhrmacherausstattung und eine gute Lupe um draufzukommen wie was wo wann zusammengesetzt ist.

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    dcho

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    Re: Evolution des Roco-Kardanantriebs

    Beitrag  dcho am Mi 20 März 2013, 10:16

    Hallo Herby,

    N ist mir dann doch zu klein - aber sehr hübsch Deine sezierte 10448)

    Für mich ist es sehr interressant zu sehen, dass Roco in N die gleiche Konstruktion gewählt hat wie in HO bei meiner 1044. Auch hier sind die "Schalen" auf der Schnecken-und Motorwelle und die Kardanwellen haben die "Mitnehmer" dran...

    Die Schalen sind halt auch bei Deiner Maschine schön massiv!

    Viele Grüße

    Christian

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    Re: Evolution des Roco-Kardanantriebs

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