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    Bauarbeiten am Hauptbahnhof

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    Frankenbahner

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    Bauarbeiten am Hauptbahnhof

    Beitrag  Frankenbahner am Mi 23 Jan 2013, 13:07

    Seit einiger Zeit ist mein Hauptbahnhof eine Dauerbaustelle. Los ging das zunächst mit einem Austausch der Leuchten: von den alten Bahnsteigleuchten fielen ständig die Glühbirnen heraus. Getauscht wurden sie schließlich gegen LED-Leuchten von Viessmann. Dabei wurden zuästzliche Leuchten aufgestellt.

    Die alten Leuchten wurden teilweise auf LEDs umgebaut; diese umgebauten Leuchten wurden dann an neuen Standorten auf der Anlage wieder verbaut.

    Dann kam das Empfangsgebäude an die Reihe, wo Deckenleuchten (ebenfalls von Viessmann) an der Bahnsteigüberdachung und im Einsteigsbereich angebracht wurden.

    Viessmann hat auch Wandleuchten im Angebot, solche möchte ich an meinem Bahnhofsgebäude auch noch einbauen, aber das kommt noch.

    Auf dem zweiten Bild ist auch die neue Abspannung der Oberleitung der beiden Stumpfgleise zu sehen. Früher endeten diese Fahrdrähte an einem Quertragwerk. Für die neue Abspannung wurden adaptierte Masten und Fahrdrähte verbaut. Das Quertragwerk wurden gegen eines ersetzt, welches die Gleise 3 und 4 überpannt. Vom neuen Turmmasten auf dem Mittelbahnsteig aus überspannt nun ein Doppelausleger die Gleise 1 und 2.







    Und dann wurde der schmale Vorplatz noch umgestaltet. Nachdem der Turmmast, der neben der Straßenleuchte im Bereich vor dem Gebäude stand, durch den Oberleitungsumbau entfallen war, wurde diese Stelle begrünt, und der Bereich vor den Treppen mit Pflaster von Faller beklebt. Ein paar Detail ergänzt, sowie Figuren, und der Vorplatz hat optisch schon enorm gewonnen. Davor war der Bereich zwischen Treppen und Straße lediglich mit grauer Farbe gestrichen gewesen.











    Dann folgte läuft ein weiterer Bauabschnitt - der Austusch der Formsignale von Märklin gegen solche von Fleischmann. Grund ist der Unterflureinbau, und da sind bei meiner Anlagenkonstruktion die Flügelsignale aus Nürnberg einfach besser geeignet als die aus Göppingen (die kann man nämlich bei einer Sperrholzplatte ganz einfach von unten an die Platte schrauben, ohne daß sie zu niedrig werden).

    Gruß
    Florian
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    Frankenbahner

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    Re: Bauarbeiten am Hauptbahnhof

    Beitrag  Frankenbahner am Mi 23 Jan 2013, 13:16

    Der Tausch der Formsignale von Märklin gegen solche von Fleischmann war dann auch irgendwann abgeschlossen. Die Signale sind gebraucht gekauft worden, da ein Kauf von Neuware im Laden aufgrund der exorbitanten Preise ausschied. 77 € oder 18 € für ein Signal sind halt doch ein "kleiner" Unterschied.



    Das letzte Märklin-Signal ist hier soeben gegen eines von Fleischmann getauscht worden. Einen weiteren Vorteil bieten die FLeischmann-Signale: sie sind im Gegensatz zu ihren Vorgängern aus dem Schwabenland nicht gekoppelt, d.h. es lassen sich Hp1 und Hp2 separat schalten. Gut, Märklin hätte auch so eine Variante, ich hatte allerdings die gekoppelten, und da ging nur Hp0 oder Hp2.



    Hier ist gerade ein noch oberflur eingebautes Märklin-Signal entfernt und die Öffnung für den Unteflur-Eigenbau seines Nachfolgers von Fleischmann in die Grundplatte geschnitten worden. Der Bereich wurde später nachgeschottert.



    Und hier noch ein Bild, wie es im Ursprungszustand mit den oberflur eingebauten Antriebskästen aussah. Wahrlich kein optischer Hochgenuß.

    Auch im Bereich des Empfangsgebäudes hat sich wieder einiges getan, die Reise geht hier klar und deutlich in Richtung moderne Epoche. Fahrzeugtechnisch gilt hier natürlich auch weiterhin, trotz moderner Bahnhofsausgestaltung, das Konzept "gefahren wird, was gefällt", von irgendwelchen (sowieso frei erfundenen) NEM- "Epochen" unberührt. Ohnehin ist die Epocheneinteilung nach NEM Käse, besonders, seit diese Schlauberger meinen, wegen einer vollständig ausgeschriebenen UIC-Nummer jetzt eine "Epoche VI" ausrufen zu müssen, während man zuvor mehrere neue Farbkonzepte ignoriert hat (welche das Erscheinungsbild der Bahn tatsächlich verändert haben). Mit dem Übergang von III auf IV verhielt es sich ja genauso, während das Ende der Dampftraktion oder das damals neue blau-beige Farbkonzept viel nachhaltiger den Bahnbetrieb veränderten.



    Hier der bisherige Zustand des seitlichen Zugangsbereiches



    Und hier mit den vorgenommenen Ergänzungen. Der Bereich wurde durch das Logo des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg ein wenig "lokalisiert". Außerdem wurden neue Informationsanzeigen aufgestellt:



    Auch auf dem Vorplatz befindet sich jetzt so eine Informationstafel. Ebenso erhielt das Gebäude einen DB-Keks über dem Haupteingang.



    Gruß
    Florian
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    Punktkontakt

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    Re: Bauarbeiten am Hauptbahnhof

    Beitrag  Punktkontakt am Do 24 Jan 2013, 02:25

    Hallo Florian
    Dein Umbau der Formsignale macht mir Mut.
    Auch mich stören die klobigen Antriebe bei den MÄRKLIN-Signalen.
    Hast Du auch einmal die Verwendung von Viessmann Formsignalen in Betracht gezogen?
    Die gefallen mir persönlich sehr gut. Soll aber keine Kritik an den Fleischmann Signalen sein.
    Der Bahnhof sieht wirklich super aus.
    lg - Hans
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    Frankenbahner

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    Re: Bauarbeiten am Hauptbahnhof

    Beitrag  Frankenbahner am Do 24 Jan 2013, 10:16

    Die Viessmann-Signale standen ebenfalls in der engeren Auswahl. Was die Modellumsetzung betrifft, sind sie am filigransten. Was die Funktion anbelangt, gelten auch sie als zuverlässig. Sie sind aber auch deutlich empfindlicher und im Schadensfall ist dann halt eher ein Ersatz durch ein neues Signal angesagt, als eine Reparatur. Was die Montage betrifft, ist Viessman natürlich ideal (weshalb ich bei Leuchten auch bevorzugt auf diese Marke setze).

    Gruß
    Florian
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    Frankenbahner

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    Re: Bauarbeiten am Hauptbahnhof

    Beitrag  Frankenbahner am Do 24 Jan 2013, 10:30

    Weiter ging es mit dem aufwändigsten Teil des Umbaus: nachdem die "Fleischmannisierung" der Signale der Westausfahrt abgeschlossen war, kam der nächste Schritt: die Gleise 1 - 4 der Ostausfahrt wurden nachträglich mit Signalen ausgerüstet. Dazu mußten zunächst mehrere Gleisabschnitte ausgebaut werden, um Isolierungen und neue Anschlußkabel einzubauen:





    Auf Gleis 2 befand sich noch ein Entkupplungsgleis. Schon lange nicht mehr benutzt, und optisch auch eher ein Schandfleck. Also raus damit:



    Dann wurden die Löcher für die Signalmasten ausgeschnitten, denn die Signale sollten ja unterflur eingebaut werden:



    Hier ist bereits ein Standartgleis anstelle des Entkupplers eingebaut worden. Den Schotter direkt neben den Gleissegmenten habe ich mit Bims-Reiniger (von Aldi) entfertig. Das geht, wenn mit Ponal geschottert wurde. Man tränkt mit Hilfe einer Pipette die geschotterte Fläche, und schabt nach kurzer Einwirkzeit die gewünschten Stellen ab, ganz ohne dabei die Grundplatte zu beschädigen:



    Hier sieht man die Signale im eingebauten Zustand. Das Stellwerk ist wieder an Ort und Stelle, und die Stellen, von denen der Schotter entfernt worden ist, sind nachgeschottert worden. Dank einer Tour durch Oberbayern (Dreiviertelstunde mit RE und dann noch ein paar Haltestellen mit dem Bus, und das wegen einer Börse, bitte nicht hauen...aber über die elektronische Bucht hätte es länger gedauert und die Fertigstellung wäre weiter hinausgezögert worden) am ersten Januarwochenende kam ich auch noch an das noch fehlende zweiflügelige Signal für Gleis 2:



    Gruß,
    Florian
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    Re: Bauarbeiten am Hauptbahnhof

    Beitrag  Bahnbastler am Fr 25 Jan 2013, 03:38

    Hallo,

    eine wirklich schöne Anlage! Meine besondere Bewunderung gilt immer einer so umfangreichen Oberleitung...

    Die aktuell verwendeten Fleischmann Signale gefallen mir gut, ob ich sie allerdings versenkt hätte weiß ich nicht! Ich finde es schade, dass man durch das versenken den "Antrieb" (real glaube ich Gasflasche etc.) vorne am Mast jetzt in Bodenhöhe wiederfindet. Ich hätte versucht sie mit dem Fuß (Oberseite des Antriebs) eben mit dem Boden einzusetzen oder sogar nur auf die Platte zu setzen, auch wegen der Kombination mit dem C-Gleis.

    Bezüglich der (Märklin-) Signalhöhe möchte ich aber anmerken, dass ein versenken der Signale in der Platte bis zur Oberkante des Antriebs durchaus noch in Ordnung zu sein scheint. Wenn man sich Vorbildfotos anschaut (z. B. auf Stellwerke.de), sind sogar Signale mit sehr geringer Höhe (2-3m) vorbildgerecht - je nach Anwendung. Auch das verkleiden der Antriebe mit Mauerplatten habe ich schon gesehen, beide Varianten sehen sehr gut aus...

    Gruß
    Markus


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    Re: Bauarbeiten am Hauptbahnhof

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