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    Frankenbusse

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    Beitrag  Frankenbahner am Do 06 Dez 2012, 22:54

    Ein zugegebenermaßen etwas patriotisches Projekt - teilweise "schrottige" Busse wurden nach Instandsetzung der Gehäuse einer Neulackierung zugeführt und mit speziell dafür bestellten Schiebebildern neu beschriftet.

    Das (Phantasie-)Busunternehmen "Frankenbus" (nicht zuverwechseln mit der Markenbezeichnet "DB Frankenbus" des Omnibusverkehr Franken GmbH) bedient mehrere (ebenfalls fiktive) Buslininen im schönen Franken. Die Liniennummern sind aber so gewählt, daß sie ins Nummernschema des Verkehrsbunds Großraum Nürnberg (VGN) passen.

    Folgende Linien werden bisher befahren:

    130 Markt Erlbach - Emskirchen - Herzogenaurach - Erlangen - Neunkirchen am Brand - Eschenau
    227 Pretzfeld - Egloffstein - Gräfenberg
    228 Ebermannstadt - Kirchehrenbach - Effeltrich - Neunkirchen am Brand

    Kennzeichen ist das (fiktive) "FC" in Kombination mit "N", also "FC-N". Der Zahlenbereich wird mit allen Jahreszahlen belegt, in denen der 1.FC Nürnberg einen Titel gewann.

    Heute wurden nun die ersten fünf Busse fertig; weitere Fahrzeuge sind in Arbeit.









    Gruß
    Florian
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    Re: Frankenbusse

    Beitrag  raily am Fr 07 Dez 2012, 00:03

    Moin Florian,

    tolle Idee: EIN EIGENES BUSUNTERNEHMEN !

    Und super umgesetzt.

    Ganz unabhängig und als Nichtfußballfan und in Unkenntnis der Örtlichkeiten gefällt mir die Farbkombi von Rot und Weis der Busse,
    am besten noch die Variante mit den roten Felgen /Radkappen.


    Viele Grüße,
    Dieter.


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    wd.
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    Re: Frankenbusse

    Beitrag  Frankenbahner am Fr 07 Dez 2012, 00:51

    Die Gehäuse wurden von einem Kollegen im MEC neu lackiert, die Beschriftung wurde von Andreas Nothaft angefertigt. Die Gehäuse der Wiking-Busse hatten teilweise Risse, oder Einbeulungen, oder es waren Stücke herausgebrochen. Das wurde vorsichtig neu verklebt und anschließend sauber verschliffen. Ein S140 mit Oberlichtern und ein S150 wurden dann für kleines Geld noch neu dazugekauft. Diese Gehäuse wiesen aber keine Beschädigungen auf.

    Rot-weiß sind die fränkischen Landesfarben. Die Radkappen sind außer beim O305 alle in der Originalfarbe. Die hier gezeigten Busse stammen von Wiking und IMU (der einzige Hersteller, der den S140 in H0 umgesetzt hat). Der O302 war ein Postbus, der O305 ein Goslarer Stadtbus (ebenfalls gelb), beide sind von Wiking. Leider hat IMU seine Busse häufig in recht gewöhnungsbedürftigen Farben (eigenwilliges mintgrün und "babyblau") geliefert. Je ein S150 und ein S140 sind noch beim Lackieren, sie sollen Bahnbusse werden.

    Gruß
    Florian
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    Re: Frankenbusse

    Beitrag  Frankenbahner am Di 12 März 2013, 23:27

    Wenn auch mit Verzögerung...Bilder aus der Bauphase der Frankenbusse:



    Die Inneneinrichtungen sind mehrfarbig lackiert worden - als Pinsellackierung. Hier die Einrichtung des S140



    Dieser O305 ist ein Kindheitsrelikt, den hatte ich damals schon mit Figuren bestückt, und dabei war dann eine Gehäuseecke herausgebrochen. Das habe ich damals mit normalen Plastikkleber wieder eingeklebt. Mit dem waren auch die Figuren eingeklebt, die nun zum lackieren der Inneneinrichtung wieder entfernt werden mußten. Die ausgebrochene Gehäuseecke wurde dann noch einmal entfernt, die Kanten gereinigt, und dann mit Loctite sauber neu eingeklebt. Anschließend wurde die Klebekannte glattgeschliffen.



    Die Inneneinrichtung für den SD202 von Wiking. Hier habe ich es dann bei einer Lackierung der Sitze in den "Firmenfarben" sowie der Hervorhebung von ein paar Details belassen.



    Die Einrichtung für einen der beiden S140 von IMU. An den Sitzen sieht man deutlich, daß mehrere Farbschichten aufgetragen werden mußten, bis alles paßte.



    Die Gehäuse sind vom Lackieren zurück.



    Gehäuse für den SD202.



    Seitenansicht des O305 noch ohne Beschriftung.



    Frontansicht des O305. Die Details müssen auch noch farblich ausgelegt werden.



    Der S150 im montierten Zustand.

    Gruß
    Florian
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    Re: Frankenbusse

    Beitrag  Frankenbahner am Di 12 März 2013, 23:27

    Diese Frankenbusse wurden noch nicht gezeigt (wurden etwas später fertig als die anderen):

    Ein Setra S6 als Oldtimer-Fahrzeug für Sonderfahrten - war ein Werbemodell (Deutschland-Bus), von dem ich die Aufkleber entfernt und ihn dann neu beschriftet habe:



    Ein SD202, Basismodell von Wiking:



    Und ein DL, der Star der Frankenbus-Flotte, Basismodell von Rietze:



    Damit ist das Frankenbus-Projekt aber noch nicht abgeschlossen. Neue Schiebebilder sind bestellt, erste neue Gehäuse zum Lackieren gegeben. Geplant sind:

    - ein "Elvis", also ein MAN Lion's City Hybrid (Basis: ein H0-Modell von Siku)
    - ein MB Cito von Rietze (Basis: ein Werbemodell in Neongelb, von Rietze)
    - ein MAN Lion's Star als Fernbus (Basis: Siku)
    - ein MB O6600 als weiterer Oldtimer (Bais: Wiking)
    - ein MAN SD200 (Basis: Wiking)
    - ein MB O305G (Basis: Wiking)

    Gruß
    Florian
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    Re: Frankenbusse

    Beitrag  berglok am Mi 13 März 2013, 17:59

    Hallo Florian,

    ...ganz schön aufwendig, so ein "eigenes" Busunternehmen... Very Happy

    Tolle Busse hast du da designt. Gefällt mir.

    Hier gibt es zwar überwiegend "Hamburger" Busse aber interessantes Zubehör zur Ausschmückung des ÖPNV.

    Stadt im Modell

    LG Ralph
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    Re: Frankenbusse

    Beitrag  Frankenbahner am Mo 01 Apr 2013, 22:15

    Es ist wieder einmal soweit, drei neue Busse sind fertig. Damit gibt es aktuell 12 Frankenbusse.



    ^ Der Cito vor der Enmontage.



    ^ Bis auf den noch fehlenden Scheinwerfer auf der Beifahrerseite ist der Bus nun fertig. Das fehlende Teil ist aber schon als Ersatzteil bei Rietze bestellt. Außerdem muß ich die Liniennummer noch ändern, 227 ist bereits für eine andere Frankenbus-Linie vergeben. Vorbild für den "Citybus Forchheim" war eine ähnliche Linie im oberbayerischen Dachau, welche allerdings mit Kleinbussen auf Transporterbasis (Umbauten von TS-Fahrzeugtechnik) betrieben wird.

    So, und jetzt eine Warnung an alle eingefleischten Wiking-Fans: was jetzt kommt, wird manchem Wiking-Sammler schlaflose Nächte bereiten, denn einem eingefleischten "Wikinger" ist es schließlich ein Gräuel, einem "alten Schätzchen", das noch "Made in Berlin West" ist, mit der Säge zu Leibe zu rücken.

    Also, ein wichtiger Hinweis: weiterlesen erfolgt auf eigene Gefahr!




    ^ Nach dem Vorbild des Prototypen MAN SGG 280 von 1982 entstand auch ein Doppelgelenkbus, allerdings mit Teilen eines MB O 305 G (die sind halt von Wiking in rauhen Mengen zum kleinen Preis verfügbar, außerdem ist es um die orange Variante auch nicht wirklich schade). Zwei Gelenkbusse mußten für das Projekt geschlachtet werden. Dazu mußte zur Säge gegriffen und ein Heckteil zu Mittel umgearbeitet werden. Im Fahrwerksbereich ging das noch, am Gehäuse mußte der Falz, an dem der Faltenbald eingeschoben wird, vom Vorderteil des Busses abgetrennt und dann an das neue Mittelsegment - entstanden aus einem gekürzten Heckteil - angeklegt werden. Umfagreiches Schleifen und Nacharbeiten war unumgänglich, um glatte Oberflächen zu erhalten, bei denen man nach dem Lackieren keine Klebekanten oder Kleberbatzen mehr sieht. Außerdem mußten dann am Heck selber noch eine Reparatur vorgenommen werden, da waren nämlich Plastikstücke ausgebrochen. Auch Westberliner Plaste neigt halt zu Sprödigkeit.

    http://www.bahnbus.com/site/mvg/mvg-SGG280H.html

    Das Selbstbaufahrzeug weicht vor allem im Heckbereich stark vom "Vorbild" ab, aber es ist ja auch mehr ein "Es-hätte-so-sein-können"-Modell.



    Einer der ersten probeweisen Zusammenbauten des Gelenkbusses nach Abschluß der Plaste-Chirurgie. Gut kann man am Mittelteil erkennen, wo gesägt und geklebt wurde. Anschließend kamen die drei Gehäuseteile zum Lackieren. Leider hatte ich doch einen Kleberbatzen übersehen, und so mußte das Mittelteil noch einmal nachgearbeitet werden. Das hat das Gesamtprojekt dann doch erheblich verzögert.



    Hier nach dem Lackieren und Beschriften. Die originale (Plastik-)Drehverbindung wurde entfernt und durch flexiblere Schraubverbindungen mit Beilagscheiben in Langlöchern ersetzt, womit die Fahrwerkskonstruktion erheblich flexibler wird (ansonsten hätte der Bus "eine Banane gemacht" Wink ) . Die Beilagscheiben sind übrigens die Radscheiben von Piko Spur N-Achsen, welche bei den Wagen gegen neue Tauschradsätze gewechselt werden mußten.



    Natürlich wurde die Inneneinrichtung mehrfarbig lackiert und es wurden Figuren eingesetzt, teilweise auch mit Gepäckstücken.



    ^ Der SGG 280 nach der Fertigstellung im Betriebseinsatz.



    ^ So, und nun der absolute Albtraum für jeden "Hardcore-Wikinger", denn der dritte im Bunde der neu fertiggestellten Frankenbusse ist ein absoluter Klassiker der Westberliner. Es ist ein MB 6600, dessen Modellform auch schon fast so alt wie das Vorbild sein dürfte, ein Modell das Wiking immer und immer wieder neu aufgelegt hat. Der kann aber durchaus auch auf modern gestalteten Anlagen als Museumsfahrzeug durchgehen.

    Gruß
    Florian
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    raily

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    Re: Frankenbusse

    Beitrag  raily am Di 02 Apr 2013, 18:45

    Hallo Florian,

    leider kann ich mangels eigenem Geschick und Werkstattausstattung nicht ähnliches erstellen und oder deines irgenwie beurteilen,
    ich kann nur sagen, daß ich es absolut toll finde, wie du dir dein eigenes Busunternehmen schaffst
    und mich an deinen kreierten Modellen erfreuen! Very Happy

    Viele Grüße,
    Dieter.


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    Re: Frankenbusse

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