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    Digitalisieren einer 2050 von Kleinbahn

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    Karl
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    Digitalisieren einer 2050 von Kleinbahn

    Beitrag  Karl am So 09 Sep 2012, 14:34

    Ich wünsche einen schönen Sonntag, Forumianer!

    Als Abschluss meiner Umbau- bzw. Digitalisierungsarbeiten darf ich jetzt noch den Bericht über die Digitalisierung einer 2050 von Kleinbahn nachtragen:

    2050 von Kleinbahn nach Abnahme des Gehäuses sowie Entfernen des Balastes


    Nachdem ich "intelligenterweise" gestern die Platine nebst überbrückter Schnittstelle aus der Piko-1116 entnommen hatte, wurde diese heute in der 2050 von Kleinbahn eingebaut


    An dieser Stelle darf ich nochmals die "Farbenlehre" anführen:
    Orange ... Motoranschuss, rechts
    Grau ... Motoranschluss, links
    Weiss ... Licht, vorne
    Gelb ... Licht, hinten
    Blau ... Gemeinsamer Rückleiter
    Rot ... Gleisanschluss, rechts
    Schwarz ... Gleisanschluss, links
    [Grün ... Ausgang AUX1].
    Selbst bin ich schon sehr schlampig mit der Verwendung der korrekten Farben Embarassed


    Nachdem die Maschine schon relativ "trocken" war, wurden im Zuge des Umbaus auch gleich die Zahnräder mit Maß geölt


    Anschließend ging's auf die Gleise zur Probefahrt: Führerstandseite Richtung Salzburg ...


    ... und Richtung Simbach



    Ich wünsche allen noch einen angenehmen Wochenausklang!

    LG aus dem Innviertel,
    -Karl

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    Igel

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    Re: Digitalisieren einer 2050 von Kleinbahn

    Beitrag  Igel am So 09 Sep 2012, 15:12

    Da du gerade das Digitalisieren einer KB 2050 zeigst, soll auch mein Erstlingswerk werden, habe ich ein paar Fragen an dich.
    Was für einen Decoder verwendest du da, du hast ja anschienend beide Motoren zusammengehängt mit einem Decoder?
    Hast du irgendwas verändert an der Lok, ausser der zusätzlichen Isolierung des Gewichtes?
    Wenn nein, genügt die Rückleitung über den Rahmen ohne zusätzliche Stromabnehmer?


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    MfG Philipp, der einfach zu faul ist etwas anderes in die Signatur zu schreiben. Wink
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    Karl
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    Re: Digitalisieren einer 2050 von Kleinbahn

    Beitrag  Karl am So 09 Sep 2012, 17:28

    Servus, Philipp!

    Ich verwende grundsätzlich den LokPilot #4 von ESU; kostet das Stück 25 Euronen (offizieller Preis: 31 Komma irgendwas; in Salzburg krieg ich ab 2 Stück immer den Stückpreis von 25 Euro). Günstigere Decoder gibt's von Roco (so um die 19 Euro) bzw. beim großen C - brauchst nur in seinem Webshop nachsehen. Tamse etc seien hier exemplarisch angeführt.

    Jepp - beide Motore sind über einen Decoder gesteuert. Anders funktioniert's auch nicht. War anfänglich ein bisschen eine Spielerei, nachdem beide Motore "über Kreuz" verkabelt sind, da sie auch Rücken an Rücken montiert sind und nicht beide in eine andere Richtung loszuckeln sollen.

    Nein - an den Lokomotiven verändere ich grundsätzlich gar nichts, ausser, dass ich alle Verkabelungen auslöte und neu an die Schnittstelle anlöte. Wie du erkannt hast, habe ich lediglich ein Blatt Papier aus dem Drucker entnommen, doppelt gefaltetet, auf die passende Breite des Balastgewichtes zusammengeschnitten und über die Kanten gefaltet. Dies ist meine "Isolierung". Darauf kam dann die Schnittstelle mit dem Decoder. -> Viele Modellbahner sind von einer Digitalisierung nicht positiv angetan, da sie dies mit einer substanziellen Änderung des Modelles verbinden. Ist (bei mir) jedoch nicht so. Altes und uraltes Material fasse ich grundsätzlich nicht an, lediglich handelsübliche Ware. Und diese kann ich bei Bedarf jederzeit wieder - da ich keine wesentlichen Eingriffe durchführe - in den Ursprungszustand zurückversetzen. Lediglich die Lötstelle der Kabel wäre nach dem Rückbau nicht mehr die selbe wie früher Wink .

    Die Rückleitung für die Beleuchtung ist grundsätzlich über das blaue Kabel zu definieren, also anzulöten. Beim vorliegenden Kleinbahn-Modell habe ich darauf verzichten können, da die Rückleitung - wie von dir angeführt - über den Rahmen erfolgt. Neugierig, wie ich bin, hätte ich sehr wohl auch zuerst die Rückleitung durch Anlöten aktiviert. Überraschendes Ergebnis: Die Lokomotive fuhr nur noch in eine Richtung, in der Gegenrichtung gibt's nen Kurzschluss. Hängt wohl mit der schon oben angeführten "kreuzweisen" Verkabelung der beiden Motore zusammen.

    Anlöten an die Schnittstelle musst du lediglich den rechten und linken Anschluss an die Motore (über Kreuz). Dies sind die blauen Kabel. Dann noch die Kabel für die rechte und linke Schiene - gelbe Kabel. Abschließend die Kabel für Vorder- und Rücklicht: Rote Kabel. Auf die Rückführung für Beleuchtung kannst du aufgrund der obigen Erläuterung verzichten. - Farben lt. Bilder, damit du's nachvollziehen kannst. Sind leider ganz andere Farben, als die Normierung vorschreibt. Hat auch seinen Grund: Ich löte immer nur die Kabel aus, welche aufgrund der Digitalisierung absolut anders verlötet werden müssen. Sogar hier gehe ich äußerst behutsam mit der Substanz vor ...

    LG aus den Innviertel,
    -Karl

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    Igel

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    Re: Digitalisieren einer 2050 von Kleinbahn

    Beitrag  Igel am So 09 Sep 2012, 17:45

    Danke, hast mir viel geholfen. Was verträgt der Decoder strommässig, müssen die Motoren dazu pipifein sauber sein oder hab ich Rauchzeichen wenn sie eher ungepflegt sind? Nicht das die KB-Loks mit alten Motoren in meiner Sammlung dreckig sind, ich komm nur nicht dauernd dazu sie ausgiebig zu reinigen bzw. die Motoren komplett auseinander zu nehmen für ne HU,


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    Re: Digitalisieren einer 2050 von Kleinbahn

    Beitrag  Karl am So 09 Sep 2012, 18:10

    Hallo, Philipp!

    Jetzt hast du mich aber "kalt" erwischt Laughing : Als Forenbetreiber bin ich mehr als alle anderen hier der Objektivität verpflichtet. Ich versuche deine Frage mal anders zu beantworten:
    Die von mir verbauten Decoder sind zwar teurer als die billigsten, sind dafür aber auch für einen Motorstrom auf Dauer von 1,1A ausgelegt; vergleichbare Deocoder sind gleich teuer oder noch teurer. Und diesen Motorstrom braucht man jedenfalls bei den "robusten" Motoren, wie Kleinbahn sie verbaute clown . Dann gibt's nämlich noch die Super-Schnäppchen-Jäger, welche Decoder so um die 15 Euro einkaufen und sich dann fragen, wieso bei einem Dauerbetrieb von über 1/2 Stunde der Decoder abraucht ... Question
    Meine Empfehlung: Frag' mal den Johann ("cäsar") bei einem der nächsten Forentreffen im "Bären". Ich weiss, dass er selbst schon sehr viele KB-Modelle mit den alten Motoren digitalisiert hat und sehr gute Erfahrungen gemacht hat. Klar, die Fahrqualität selbst potenziert sich durch den Einbau eines Decoders. Johann kann dir sicherlich aus seinem reichen Erfahrungsschatz den aus seiner Sicht für KB-Modelle geeignetsten Decoder empfehlen. Ich denke, seine "Cabrio-Saison" müsste sich auch schon langsam wieder dem Ende zuneigen Laughing Laughing

    LG aus dem Innviertel,
    -Karl

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    Re: Digitalisieren einer 2050 von Kleinbahn

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