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    auf Ruhrgebietstour mit der AGHE und einer alten BR 194

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    Gast
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    auf Ruhrgebietstour mit der AGHE und einer alten BR 194

    Beitrag  Gast am Mi 11 Mai 2011, 10:50

    Hallo Leute.

    Heute mal wieder ein kleiner Bildbericht von der großen Bahn und zwar von der Ruhrgebietsrundfahrt der AGHE mit einer alten E-Lok BR 194 und vier achsigen Umbauwagen. Dieser Bericht steht ganz unter dem Motto

    Wenn jemand eine Reise macht, so kann er was erzählen.

    Es ging schon bei der Anreise zum Bahnhof los. Ich wollte in Duisburg Hbf zusteigen und meine Frau fuhr mich zum Bahnhof. Eine Fahrt, die unter normalen Bedingungen gerade einmal 10 Minuten dauert wurde aber zu einem Geduldsspiel. Die BAB A 40 war bereits an unserer Anschlußstelle Moers Ost dicht. Die Autos standen soweit man nur sehen konnte. Also nicht auf die BAB sondern Landstraße über Rheinhausen fahren. Nur war es hier auch nicht sehr viel besser, da viele Leute die gleiche Idee hatten. Doch lange Rede kurzer Sinn ich habe es mit hängender Zunge noch so eben geschafft. Als ich die Treppe zum Bahnsteig hoch ging, fuhr der Sonderzug gerade ein, aber für ein Foto mußte die Zeit noch reichen,also noch mal die Beine in die Hand nehmen und rein in den Zug und erst einmal ruhig Luft holen. Die Reise ging ja schon gut los.

    Die gesamte Fahrtroute:

    Essen Hbf, Mühlheim Hbf, Duisburg Hbf, nur an diesen 3 Bahnhöfen konnte man einsteigen, Rheinhausen, Trompet, Moers, Rheinbrücke Duisburg Beeck, Duisburg-Meiderich,Oberhausen-West, Bottrop-Süd, Gelsenkirchen-Bismarck, Herne, Bocum-Riemke, Bochum-Nord, Bochum-Langendreher, Witten Hbf, Wengern-Ost, Hagen-Vorhalle, Hagen Hbf ( Fotohalt ), Schwelm, Wuppertal Hbf 8 Fotohalt ), Hochdahl, Düsseödorf-Gerresheim, Düsseldorf-Rath, Ratingen-West, Duisburg-Wedau, Oberhausen-West, Essen-Altenessen, Gelsenkirchen ( Richtungswechsel ), Esssen-Altenessen, Oberhausen hbf, Mülheim Hbf, Essen Hbf.

    So war es geplant, aber eine Planung und die Realität stimmen nicht immer überein. So mußte der Fotohalt in Wuppertal ausfallen, da wir dort bereits über 15 Minuten Verspätung hatten. Die Raucher unter den Fahrgästen wußten das gar nicht zu schätzen. In Wuppertal konnten wir die Schwebebahn sehr gut beobachten, da sie über eine längere Zeit entlang der Fahrtstrecke verlief. Ab Düsseldorf hatten wir so den Eindruck nicht in einem Zug, sondern in einer Straßenbahn zu sitzen, weil der Zug an fast jeder Straßenecke , sprich Signal, zum stehen kam. Dann kam der "krönende Abschluß" dieser Fahrt. Wir konnten nicht bis Essen-Altenessen fahren, weil die Stecke wegen Bauarbeiten nicht befahrbar war. So kam der Richtungswechsel schon früher. Die Einfahrt in den Oberhausener Bahnhof aber war der Hit des Tages. Die Bahnofsleitung ließ den Zug auf einem Durchfahrgleis stehen, also genau zwischen den Bahnsteiggleisen und in Oberhausen wollte einige Leute, so auch ich aussteigen, was so natürlich nicht ging. Nach einer hitzigen Diskussion mit dem Bahnhof mußte unser Zug zurücksetzen bis zum Weichenvorfeld um dann an einem Bahnsteig stehen zu können. Statt 17:01 Uhr, wie im Fahrplan angekündigt, waren wir erst ca. 60 Minuten später da. Von Oberhausen aus bin ich dann mit der Prignitzer Eisenbahn bis Duisburg-Ruhrort gefahren, wo meine Frau mich dann abgeholt hat.

    Alles in allem war es eine sehr schöne Fahrt, trotz der Probleme die aber nicht der AGHE angelastet werden können, sondern der DB die mal wieder sehr geschlafen hatte, Gute Nacht DB.

    Zur Prignitzer Eisenbahn ist zu sagen das sie vor einigen Jahren die für die DB unrentabel gewordenen Strecken übernommen hatten und diese Strecken mit brandneuen Fahrzeugen und einem Ausbau, bzw. Verschönerung der Haltepunkte wieder auf Vordermann gebracht hat. Der alte DB Bahnhof Duisburg -Ruhrort steht immer noch und ist total verkommen, wogegen der Haltepunkt DU-Ruhrort der Prignitzer Eisenbahn neu gebaut wurde und wirklich blitzsauber ist, genau so wie die Züge, die ein wirklich modernes Aussehen und Inneneinrichtung haben Die letzten Züge der DB waren auf dieser Strecke die alten BR 515 die alleine von außen nur noch durch Rost zusammengehalten wurden, von innen gar nicht zu reden. Das da die Fahrgäste wegblieben ist wirklich nicht verwunderlich. Aber man kann deutlich sehen das die sogenannten "kleinen privaten" es besser können als die große DB



















    Gruß

    Heinz-Dieter Papenberg
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    Karl
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    Ort : Innviertel / Österreich

    Re: auf Ruhrgebietstour mit der AGHE und einer alten BR 194

    Beitrag  Karl am Mi 11 Mai 2011, 11:00

    Jepp, Heinz-Dieter, s'ist so: Wenn man Streckenattraktivierung im Sinne von vernünftigtem Fahrplan, gepaart mit zeitgemäßem rollenden Material, betreibt, läßt der Erfolg meist nicht lange auf sich warten. Unsere Staatsbahnen haben das leider noch nicht wirklich begriffen oder können das nicht mehr rabbit

    LG aus dem Innviertel,
    -Karl

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