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    Märklin 37227: Decoder ist nicht Decoder

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    Karl
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    Märklin 37227: Decoder ist nicht Decoder

    Beitrag  Karl am Sa 19 Mai 2012, 20:17

    Guten Abend, Forumianer!

    Eine Begegnung der anderen Art hat man fallweise, wenn man Produkte von Märklin mit Steuerungszentralen anderer Erzeuger betreibt. Ein Beispiel davon ist die Steuerung der ÖBB-1020, fälschlicherweise auch oft als "Krokodil" bezeichnet:
    Die hat einen eingebauten Decoder, mittels welchem einerseits Licht, andererseits auch die Lokpfeife betätigt werden kann. ABER: Was alles mit der MS2 von Märklin tadellos funktioniert (abschaltbare Rückleuchten, Lokpfiffe), haut mit dem Navigator von ESU nicht ganz hin: Die Lokpfeife ertönt manchmal, aber nicht immer, und die Rückleuchten lassen sich absolut nicht abschalten. Will heißen: Die Betätigung der Taste "F3" beispielsweise wird durch den eingebauten Lok-Decoder der 1020 von einer Märklin-Steuerzentrale anders interpretiert als von einer Steuerzentrale eines "Fremd-Produzentens" Crying or Very sad . - Soweit zu Kompatibilität und Normen. Und hier steht das seeehr schöne Ding aus Gusseisen mit dem heimtückischen Decoder ganz harmlos am Hausbahnsteig von Hellau:






    LG aus dem Innviertel,
    -Karl
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    aon.913656323

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    Re: 3-fenstrige 1020

    Beitrag  aon.913656323 am Sa 19 Mai 2012, 22:30

    Servas Karl,

    es ist manchmal ein Kreuz mit der Digitaltechnik.

    Aber die Verwendung mehrerer Zentralen würde ich als suboptimal bezeichnen.

    Ich würde es für besser halten, nur eine zu verwenden. Ich schätze in dem Zusammenhang meine Tams Master Control sehr. Die spricht DCC und MM und hat ein eingebautes schnelles Interface, was die Verbindung zum Computer herstellt. Natürlich kann ich die Zentrale auch per Internet updaten.

    Vermutlich wird in dem ESU-Navigator irgend etwas falsch eingestellt sein. Dass die MS2 mit der neuen Märklin-Lok zurecht kommt, muss man natürlich erwarten. Die 1020 hat sicherlich einen MFX-Decoder, ist das Protokoll richtig eingestellt?

    Gruß

    Volker


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    Karl
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    Re: Märklin 37227: Decoder ist nicht Decoder

    Beitrag  Karl am So 20 Mai 2012, 08:15

    Jepp, Volker: Alles richtig eingestellt beim ESU-Navigator. So kleinere Problemchen mit Inkompatibilitäten von NEUEN Mä-Produkten stellte ich in den letzten Monaten mehrmals fest; verstehe ich auch, denn - wenn ich Produzent wäre - möchte ich dem "Mitbewerber" auch nicht alles auf die Nase binden. Jeder hat halt so seine kleinen Geheimnisse ...
    Speziell das Ansprechen/Programmieren von Decodern in Mä-Fahrzeugen, welche in den letzten beiden Jahren auf den Markt kamen, beherrscht mein Navigator nicht immer. Könnte vielleicht auch damit zusammenhängen, dass er selbst schon Anfang 2010 auf den Markt kam und beim Navigator keine wirkliche Produktpflege stattfindet. s'war halt meine Entscheidung, ihn im vorigen Jahr zu kaufen.

    NEIN, ich verwende nicht parallel 2 Zentralen:
    Auf der Mä-Anlage komme ich jetzt mit der MS2 prima zurecht, seitdem ich herausfand, dass man 40 Adressen mit ihm verwalten kann.
    Der Navigator von ESU kommt jetzt auf der (im Aufbau befindlichen) 2L-Nostalgieanlage zum Einsatz. Nachdem ich bekennender ESU-Fan bin und auch nur die LoPis verbaue, übererfüllt er hier (und im DC-Bereich sowieso auch) meine Erwartungen.

    LG aus dem Innviertel,
    -Karl

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    Re: Märklin 37227: Decoder ist nicht Decoder

    Beitrag  Igel am So 20 Mai 2012, 09:40

    Da sieht man aber wieder, dass man sich die ach so gelobte Normierung gepflegt in die Haare schmieren kann wenn ein Hersteller sich partout nicht daran halten will und sei es nur weil er eine Monopolstellung in einem Bereich besitzt. So wie im AC-Bereich Märklin halt. Was mich weiter dazu bringt, dass Märklin schon seit langem macht was sie wollen im Digitalbereich. Kann mich da an eine Digitalserie in der Miba erinnern, wo die Miba selber eine auf die Mütze bekam von Tante M, weil man sich die Freiheit nahm etwas zu ermöglichen was Tantchen nicht vorgesehen hatte.


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    MfG Philipp, der einfach zu faul ist etwas anderes in die Signatur zu schreiben. Wink
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    Re: Märklin 37227: Decoder ist nicht Decoder

    Beitrag  Karl am So 20 Mai 2012, 10:46

    Jepp, Philipp - und was habe ich daraus gelernt? Nachdem ich nach wie vor Kleinbahner (2L-Nostalgieanlage) und Mä-Fan ("Pickelbahn"+Digitalbetrieb+C-Gleis Embarassed ) bin, warte ich jetzt auf das Auslaufen der "alten" CS2 (der Rollout der CS3 steht vor der Tür) und lege mir dann dieses "Auslaufmodell" zu verträglichem Preis zu. Damit bin ich - was Mä betrifft - auf dem (fast) letzten Stand. "Mischen" werde ich bei hinkünftigen Anschaffungen nicht mehr - wer kauft sich denn auch beispielsweise zu einem Apple-Modell ein Windows als Betriebssystem dazu? Ja, ich weiss, selber Schuld ...

    Übrigens: Tobias hat mir vor ca. 2 Wochen im Chat mitgeteilt, dass die Preise der CS2 rutschen werden; bei meinem Händler ist sie schon um 200 Euro nach unten gegangen; ich schätze mal, hier ist jedoch noch nicht der "Bottom" erreicht ...


    LG aus dem Innviertel,
    -Karl
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    aon.913656323

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    Re: Digitale Probleme

    Beitrag  aon.913656323 am So 20 Mai 2012, 21:11

    Servas Karl,

    ich würde mir nicht noch eine Zentrale kaufen, auch wenn sie noch deutlich im Preis fällt.

    Der ESU-Navigator lässt sich doch mit dem Computer durch USB-Kabel verbinden, hast Du denn auch die neueste Firmware von ESU drauf? Das ist die interne Software der Zentrale, ich mache mit meiner Tams-Zentrale grundsätzlich alle Updates, die -bei Tams kostenlos- zur Verfügung gestellt werden.

    Dann gibt es ja auch eine Möglichkeit, mit ESU Kontakt aufzunehmen, z. B. per E-Mail. Ich bin mir sicher, dass es für Dein spezielles Problem eine Lösung gibt.

    Mit dem USB-Kabel und dem Programm von Henning Voosen -kostenlos im Net- kann man doch sicherlich auch komfortabler als mit der Zentrale allein die Programmierung vornehmen. Schon versucht, den Navigator mit dem Computer zu verbinden?

    Mit der Tams-Zentrale und dem erwähnten Programm geht das einwandfrei. Nicht so gut wie mit dem ESU-Lokprogrammer, aber viel besser als nur mit einer Zentrale allein.

    Grundsätzlich halte ich das Geld für den ESU-Lokprogrammer für wesentlich besser angelegt, als demnächst eine Auslaufmodell-Zentrale von Märklin zu kaufen.

    Gruß

    Volker, der mit der Tams MasterControl (Meine Meinung: Mehr Zentrale braucht man nicht)


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    Re: Märklin 37227: Decoder ist nicht Decoder

    Beitrag  Karl am Mo 21 Mai 2012, 10:22

    Servus, Volker!

    Ja, der Navigator von ESU lässt sich über USB-Anschluss mit Computer physisch verbinden - aber das war's dann auch schon. Die von ESU versprochene Schnittstelle wurde nicht realisiert, der Anschluss ist tot. Ich bin auch im ESU-Forum registriertes Mitglied, die Forumianer haben sich seit Mitte 2010 die Finger wund geschrieben, aber vom Erzeuger wurde die ursprünglich in Aussicht gestellte Schnittstellenlösung nie realisiert. Also: Navigator und PC können zwar über Kabel verbunden werden, aber "es tut sich nix". Nachdem der Navigator als Produkt vom Produzenten auch nicht mehr weiter gepflegt wird (Produkt läuft aus) haben die ESU-Forumianer auch schon resigniert. Sie meinen, es bliebe bloss noch über,ESU auf Nichterfüllung zu klagen. Aber ... was bringt's?

    In diesem Falle: Navigator kommt - wie bereits geschrieben - zur 2L-Anlage. Dort tut er's noch locker die nächsten 5 - 10 Jahre.

    LG,
    -Karl
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    Re: ESU-Navigator

    Beitrag  aon.913656323 am Mo 21 Mai 2012, 13:00

    Servas Karl,

    mit der Situation würde ich mich als ESU-Kunde des Navigators nicht zufrieden geben.

    Als Betreiber eines Internet-Forums im Bereich Modellbahn bist Du auch weder recht- noch wehrlos. Das solltest Du vielleicht der Fa. ESU in Ulm schriftlich mitteilen.

    Grundsätzlich muss aber die Verbindung zwischen Zentrale und PC aufeinander abgestimmt werden. Ich spreche da auch von meiner Tams Master Control. Man braucht zunächst den passenden Treiber des Herstellers der Zentrale und muss auch die Schnittstelle in der Windows-Systemsteuerung und im Programm übereinstimmend eingeben. Sonst funktioniert es nicht!

    Auf Anhieb klappt das meistens nicht. Mir hat damals Henning Voosen geholfen, seitdem funzt es einwandfrei.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch mit dem ESU-Navigator klappen wird.

    Gruß

    Volker



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    Re: Märklin 37227: Decoder ist nicht Decoder

    Beitrag  Karl am Mo 21 Mai 2012, 14:08

    Hallo, Volker!

    Tja ... grundsätzlich hast du ja Recht, bloss ... Embarassed ich legte mir den Navigator nicht zu, um eine zusätzliche Verwendung für meinen PC zu Hause zu schaffen, sondern um damit Decoder programmieren und Lokomotiven/Züge ohne (viel) Verdrahtungsaufwand unabhängig voneinander bewegen zu können Embarassed .

    Ja, ich stelle mal die "ketzerische" Behauptung FÜR MICH auf, dass ich absolut nicht beabsichtige, meine kleine Moba mit PC zu betreiben oder auch bloss für Programmierungen von Decodern den PC verwenden zu wollen. Im Gegenteil: Das bisschen, was ich bisher zum Einstellen der Lokomotiven brauchte, schaffte ich immer bisher in maximal 5 Minuten an der Zentrale.

    Wer - so wie ich - täglich im Durchschnitt 10 Stunden beruflich vor dem Bildschirm hockt und auch noch zu Hause die Kommunikation untereinander im Forum mittels PC sucht, hat nicht immer Bock drauf, auch noch mit dem "Blechtrottel" Moba-Betrieb zu machen. Dafür habe ich den Navigator gekauft. Quasi als "intelligenten Trafo mit Regler".

    Daher war es mir nach Erkennen der nicht "aktivierbaren" Schnittstelle im Navigator ziemlich "wurscht" ( Embarassed - österreichischer Ausdruck, ich weiss Embarassed ), ob dem so war oder nicht. ANDERE Forumianer im ESU-Forum hingegen waren sehr betroffen über diese Schwäche des Gerätes und schrieben sich folgedesse - natürlich - ihren Frust dort von der Seele.
    Nö, wehrlos bin ich sicher nicht, wer mich kennt, weiss, dass ich eher sogar in die andere Richtung tendiere Twisted Evil Twisted Evil , bloss ... für eine fehlende (oder nachträglich zu aktivierende) Funktionalität des Gerätes, die ich gar nicht benötige, mache ich mich naturgemäß auch nicht stark bzw. wende auch keine Zeit dafür auf, mich mit ESU in Verbindung zu setzen. Weil ich die Verbindung mit PC gar nicht anstrebe. s'wäre mir zuviel EDV.

    ABER - hier hast du (auch) vollkommen Recht - ein Update des Navigators könnte mein Problem, nämlich das nicht korrekte Ansprechen von Decodern in neueren Mä-Modellen, lösen. Folgedessen werde ich hier in meiner Rolle als zahlender Kunde mal das Teil zum Roland zwecks Update bringen Laughing Soll der sich drum kümmern. - Computeranschluss, bitte entschuldige, das ist nur MEINE eigene Einstellung - kommt für mich gegenwärtig absolut nicht in Frage, aus den oben geschilderten Gründen wohl auch nicht in der (näheren und mittleren) Zukunft.

    LG,
    -Karl
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    Re: Navigator-Problem

    Beitrag  aon.913656323 am Mo 21 Mai 2012, 15:20

    Servas Karl,

    es geht doch nicht einfach nur ums Prinzip. Sondern darum, eine sinnvolle Funktion aus dem Gerät herauszuholen, die Du schon beim Kauf bezahlt hast. Und die die eigentlich überflüssige Anschaffung einer weiteren Zentrale erspart. Dabei ist die Verbindung zwischen Zentrale und PC eine wichtige Sache, die das Programmieren von Decodern viel einfacher macht. Nur darum geht es.

    Und um die neueste Firmware des Gerätes.

    Wenn ich im Programm von H. Voosen z. B. eintippe, lese CV 62 aus, kommt direkt der Wert. Die Lok steht dann auf dem Programmiergleis, welches an der Tamse angeschlossen ist. Das USB-Kabel verbindet den PC mit der TamsMC. Das Kabel kostet 5 Euro. Das funktioniert bei WinXP, Vista und Windows 7. Bei Win 2000 und älter habe ich es noch nicht probiert. Von Linux und Apple habe ich keine Ahnung.

    Ich lasse bei solchen Problem-Fällen nicht locker. Egal ob Decoder, Zentrale oder Computer. Es MUSS funktionieren, ich bestehe darauf.

    Gruss

    Volker


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    Re: Märklin 37227: Decoder ist nicht Decoder

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