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    BR 1141 der ÖBB

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    BR 1141 der ÖBB

    Beitrag  Gast am Mo 09 Mai 2011, 13:30

    Hallo Leite,

    hier meine beiden ÖBB Loks der BR 1141

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    Gruß

    Heinz-Dieter Papenberg
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    dcho

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    Re: BR 1141 der ÖBB

    Beitrag  dcho am Di 17 Jan 2012, 22:14

    Liebe Forumsgemeinde,

    noch ein paar Bilder von der 1141.

    Bei mir als Hamo-Version

    Den silbernen Zierstreifen habe ich entfert, weil das Vorbild auch keinen hatte! Aber es ist ein sehr schönes Metallmodell und gibt die Epoche 3 Ausführung sehr gut wieder.









    viel Spass beim betrachten!

    Christian
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    aon.913656323

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    Re: 1141 aus Göppingen

    Beitrag  aon.913656323 am Di 17 Jan 2012, 22:44

    Hallo Jungs,

    Österreich war und ist bei Märklin ein relativ "nebensächlicher" Markt, anders als die Schweiz.

    So verwundert es nicht, dass die 1141 mehrere Jahrzehnte das einzige echte ÖBB-Lokmodell war. Das eigens für Österreich entwickelte (Fahrgestell stammte von der E 41) Gehäuse konnte für keine andere Bahngesellschaft vermarktet werden. Die grüne 1020 war eine E 94 mit nur gerinfügiger Beschriftungs-Änderung, die 1043 kam als ein Abfallprodukt der ASEA-Schweden.

    Viel später erschienen dann die vielseitig verkäuflichen Taurus-Modelle, anfangs nur in ÖBB-Ausführung.

    Gruß

    Volker


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    Re: BR 1141 der ÖBB

    Beitrag  Frankenbahner am Mo 16 Apr 2012, 13:48

    Die 1141er steht eigentlich typisch für die Fa. Märklin der 60er Jahre, denn damals gab es in Göppingen viel "Licht und Schatten": einerseits brachte man z.B. hervorragend detailierte Güterwagen, Diesel- und Elloks, die heute auch neben neueren Konstruktionen noch eine sehr gute Figur machen; andererseits aber Dampflok-Neuentwicklungen auf dem Stand der 50er Jahre, so wie bspw. die erste sehr einfach gemachte Göppinger 38er ohne Bremsgestänge und mit angespritzten Loklaternen, während die Konkurrenz bereits detailierte Dampfer baute.

    Die 1141 kam bei Märklin zunächst mit eingesetzten Klarsichtscheiben. Diese waren jedoch nur eingklebt, und hatten keine Rastnasen, die sie besser im Gehäuse gehalten hätten. Der Kleber gab manachmal recht schnell den Geist auf, die Scheiben fielen heraus und gingen verloren. Anstatt den konstruktiven Fehler zu beheben, griff man leider auf eine Billiglösung zurück, und ersetzte die Klarsichtscheiben durch hinterlegte, gräuliche Milchglasscheiben. Aufgrund der Materialstärke des Metallgehäuses sah und sieht das nicht wirklich gut aus. Erst in den 80er Jahren betrieb Märklin hier Modellpflege und versah das Modell mit nun konstruktiv geänderten, eingesetzten Fenstern. Dazu war auch das Gehäuse geändert worden.

    Es gibt für Besitzer der Version mit den hinterlegten Scheiben jedoch die Möglichkeit, ihre Lok mit einem gewissen Arbeitsaufwand auf eingestzte Scheiben umzurüsten. Dazu empfiehlt sich das Verpackungsmaterial von Preiser-Figuren, das aus einem sehr schönen, klaren Klarsichtkunststoff besteht (der übrigens aus klarer ist als die Verglasung bei vielen Häuserbausätzen...). Man nimmt an den Vertiefungen für die Fenstereinsätze Maß, und schneidet dann die Fenstereinsätze geringfügig größer aus. Dann werden wie mit einer Nagelfeile auf das richtige Maß gebracht, bis sie schön bündig sitzen. Die Ränder der Vertiefungen bestreicht man dann mit einer Stecknadel mit geringen Mengen an Loctite, und setzt die neuen Fenster anschließend ein.



    Ich habe das bei meiner Lok auch gemacht, und der Aufwand hat sich gelohnt, auch wenn es diversen Verschnitt gab. Tauscht man noch die Pantographen, hat die Lok optisch sehr gewonnen. Meine Lok wurde auch noch technisch aufgewertet, im Rahmen der Digitalisierung erhielt sich noch eine LED-Beleuchtung mit roten Schlußleuchten.

    Gruß
    Florian
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    Re: Klarsichtfenster basteln

    Beitrag  aon.913656323 am Mo 16 Apr 2012, 14:23

    Hallo Jungs,

    gut geeignet zum Basteln von Fenstern sind auch die ESU-Lokpilot-Schachteln.

    Sowohl das etwas kräftigere Material, das sich innen befindet und in dem der Decoder lagert (man muss sich geeignete Stücke herausschneiden, das Material ist uneben)wie auch die dünne durchsichtige Folie des Sichtfensters der Verpackung.

    Gestern habe ich bei 3 alten Kleinbahn-Schürzenwagen aus den 50er Jahren die hinterlegte Verglasung repariert.

    Gruss

    Volker



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    Re: BR 1141 der ÖBB

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