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Spass haben mit kleinen und großen Bahnen


    Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

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    Bahnbastler

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    Roco 23 für 3-Leiter

    Beitrag  Bahnbastler am Di 30 Dez 2014, 00:15

    Hallo,

    fast durch Zufall ist mir eine neuwertige Roco 23er älterer Produktion zugelaufen. Natürlich musste auch sie den Umbau für den Einsatz auf Märklin C-Gleis über sich ergehen lassen. Das gute Stück war an einigen Stellen "nicht ohne" aber der Fairness halber muss man sagen, sie ist "servicefreundlich" konstruiert. Zwischenzeitlich läuft sie, zum Glück sogar recht gut über die Weichen. Bevor sie diese Hürde gemeistert hatte, hatte ich durchaus Bedenken ob hier nicht Änderungen am Innenmaß der Radsätze nötig wären...



    Wie ihr seht musste ich schon vieles an der Lok zerlegen. Die Nachbildung des Bremsgestänges geht zum Glück relativ einfach auszubauen. Um es nicht zerschneiden zu müssen habe ich mich entschieden es einfach weg zu lassen.



    Der Schleifer wäre sogar etwas zu hoch gesessen und so habe ich von einem alten Schleifer die Isolierplatte ausgebaut und sie zum unterlegen benutzt.



    Zwischen die Isolierplatte und den Schleifer kommt eine Kontaktplatte aus 0,2mm Kupferblech. Der Schleifer kann mit einer M2 Senkschraube befestigt werden, hierfür muss noch ein Gewinde in die untere Platte des Fahrwerks eingebracht werden.



    Der Strom zum Motor wird über Schleifkontakte übertragen. Einer der beiden Kontakte muss mit dem Schleifer und der vorderen Glühbirne, sowie auf Wunsch mit dem Rauchsatz verbunden werden (ich habe darauf verzichtet).





    Im Tender müssen die Kontakte der Radschleifer auf eine Seite umgelötet werden, so wie auch die beiden Radschleifer der Lok auf der selben Seite (und dem selben Kontaktschleifer) zusammengefasst werden.



    Ich bin froh, dass ich kein Digital-Fahrer bin! Der Umbau wäre sicher möglich gewesen aber es wäre wohl noch wesentlich schwieriger den Decoder auch noch irgendwo unter zu bringen...

    Gruß
    Markus
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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  Bahnbastler am Di 30 Dez 2014, 01:18

    Hallo,

    wie ihr wisst bastle ich ja gerne aber nicht jeder Versuch geht auch immer auf Anhieb gut! Doch sollte man nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, manchmal gibt es ganz unerwartet doch noch eine Lösung...

    Schon vor zwei oder drei Jahren hatte ich beim Kauf von Bastelware den Aufbau eines ursprünglich 4-achsigen offenen Güterwagens von Fleischmann bekommen. Trotz toller Optik schlummerte er bisher noch in der Bastelkiste, bis ihn mein Sohn jetzt aus dieser befreit hat. Zuerst war natürlich die Reparatur mit anderen Drehgestellen vorgesehen, wobei hier nur die Drehgestelle älterer Lima Schnellzugwagen zur Verfügung standen. Der Umbau wäre auch ohne weiteres möglich gewesen, jedoch zeigte sich dass der Wagen dann ca. 4mm zu hoch gesessen wäre. Ich habe dann eine Weile gemessen und dachte zuerst daran die Drehgestelle umzubauen, was aber nur 2,5mm an Höhe gebracht hätte. Hätte ich mehr entfernt wäre der Wagenkasten auf den Drehgestellen aufgesessen - so ein Mist...

    Hier einige Bilder vom Fehlversuch, zuerst die Drehgestelle in unterschiedlichen Montagepositionen





    Beim besten Willen aber sowas geht garnicht, weder die uralten riesigen Kupplungen von Lima, noch die falsche Höhe des Wagens oder auch die zu weit innen sitzenden Drehgestelle...




    Da ich wie schon gesagt mit den Kupplungen die fest an den Drehgestellen dran sind nicht zufrieden war habe ich überlegt Kurzkupplungskinematiken eines 2-achsigen Roco-Wagens aus der Bastelkiste anzubringen. Dabei kam mir die Idee, das Fahrgestell des Roco-Wagens zu verwenden. Das hätte auch ohne weiteres gepasst aber leider wäre die Optik des Wagens nicht wirklich toll gewesen, die Räder wären einfach zu weit innen gesessen. Ich habe dann das ursprüngliche Fahrgestell des Fleischmann-Wagens entfernt und das des Roco-Wagens mal dran gehalten. Dabei fielen mir ein 3-achsiger Umbauwagen ins Auge und schon war die Idee geboren auch den Güterwagen 3-achsig umzurüsten. Solche Wagen sind ja nichts neues, man kennt sie aus der Epoche 1 und 2 und natürlich auch von Schmalspurbahnen.





    Zu Beginn des Umbaus hatte ich daran gedacht für die mittlere Achse eine Art Führung einzubauen aber das hätte sich durchaus als kompliziert erwiesen. Eine Art Notlösung stellt die Führung der mittleren Achse in einem Querschlitz im Wagenboden dar. Diese Schraube soll später noch mit einer Kohleladung verdeckt werden. Die mittlere Achse stammt übrigens von einem weiteren Roco Fahrgestell aus der Bastelkiste. Beide Fahrgestelle mussten vor dem Einbau in den Fleischmann Wagenkasten schmäler gemacht werden, was dank des weichen Kunststoffs mit einem Bastelmesser problemlos möglich war...





    Der fertige Wagen, leider noch ohne Ladung. Er läuft nach einigen kleinen Nacharbeiten sowohl im R1, als auch über Bogenweichen zufriedenstellend und das ohne ein Zusatzgewicht. Für das Gewicht gab es keinen Platz es einzubauen und so bekommt die spätere Kohleladung nicht nur die Aufgabe den Wagen schöner zu machen, sondern auch ihn schwerer zu machen.



    Gruß
    Markus
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    Gedeckter Güterwagen von Trix bekommt neue Schiebetüren

    Beitrag  Bahnbastler am Di 30 Dez 2014, 01:38

    Hallo,

    in einer Bastelkiste hatte ich ein Fahrgestell und einen gedeckten Güterwagen unbekannter Herkunft bekommen an dem die Schiebetüren fehlten. Zwischenzeitlich habe ich herausgefunden, dass es sich um einen älteren Wagen von Trix handelt (wenn jemand genaueres weiß, ich bin für Infos dankbar). Zuerst stand der Wagen in der Lokstation als "Lagerhalle", doch irgendwie passte er da nicht hin und für eine Rückkehr in die Bastelkiste war er mir auch zu schade.

    Eine interessante Sache an diesen Wagen ist, dass man bei geöffneten Schiebetüren zwar frei durch den Wagen blicken kann aber rechts und links davon unterschiedliche Ladungen dargestellt sein können. Die Ladung dient dazu, das dahinter befindliche Gewicht der Wagen zu verdecken.

    Als ich ihn mir genauer angesehen habe sind mir die Führungen für die Schiebetüren aufgefallen. Der Plan ist jetzt, neue Schiebetüren entstehen zu lassen. Leider ist das aus Holz kaum möglich und somit wird der Wagen Metall-Schiebetüren bekommen, die wohl bei einer Reparatur mal eingebaut wurden. Bisher gibt es leider nur die eigentlichen Türen und Handgriffe und Möglichkeiten zur Verriegelung der Türen fehlen noch. Ob die Tür später noch Nachbildungen der Nieten oder Nachbildungen von Versteifungen bekommen wird ist fraglich...



    Weitere Bilder folgen so bald es neues gibt...

    Gruß
    Markus
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    Wagenladungen - Schrott und anderes

    Beitrag  Bahnbastler am Di 30 Dez 2014, 09:28

    Hallo,

    hier mal ein paar Bilder von kürzlich entstandenen Wagenladungen...

    Die Schrottladung dieses Wagens ist u. a. aus einem alten Matchbox Fahrzeug und Abschnitten von Resten der Spritzlinge eines Lokschuppens entstanden. Dazu kam einfach noch etwas Rost den ich von den Achsen des Matchbox Fahrzeugs abgeschliffen hatte und noch ein bisschen Revell Rostfarbe - hier erst- und vermutlich auch letztmals  eine wasserverdünnbare Farbe. Die wasserverdünnbaren Farben "stinken" wohl nicht, lassen sich aber auch nicht mehr vernünftig aus den Pinseln auswaschen. Es hat also alles seine Vor- und Nachteile! Die weißen Stellen sind übrigens noch nicht angetrocknete Reste verdünnten Weißleims, sie sind zwischenzeitlich völlig verschwunden.





    Eine Ladung Aluschrott (bzw. Aluspäne) die vermutlich aus der Blech verarbeitenden Industrie stammt auf einem Kleinbahn Wagen...



    Die Märklin Kipplore 4413 umlackiert und mit einer Sand- bzw. Schotterladung aus normalem Flusssand (billiger geht es kaum Wink ). Natürlich sitzt auch hier aus Gewichtsgründen wie bei allen Wagen unter der Ladung etwas Styrodur bzw. Styropor. Die Beschriftung stammt aus einem alten Kibri LKW Bausatz...







    Gruß
    Markus
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    Punktkontakt

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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  Punktkontakt am Di 30 Dez 2014, 09:53

    Hallo Markus
    Deine Umbauten sind Spitze.
    Habe mir schon einige Anregungen geholt und ausprobiert.
    lg - Hans(Punktkontakt)
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    Reparatur von Lima Wagen

    Beitrag  Bahnbastler am So 08 Feb 2015, 14:48

    Hallo,

    ich hatte das Glück von jemandem Bastelware geschenkt zu bekommen, einiges davon war sogar in erstklassigem Zustand! Der Kleinbahn Jubiläumswagen wurde direkt nach "Larshausen" überstellt und dort eingelagert...



    Am wenigsten Arbeit machte der Ovomaltine Wagen, hier wurde nur eine 4mm dicke Scheibe angeklebt (10mm Durchmesser, Gewinde M2,5) an dem eine Märklin Relex-Kupplung montiert wurde.







    Als nächstes folgte der schweizer Postwagen, ein ähnliches Modell habe ich von Roco. Leider war hier kein Fahrgestell mehr vorhanden und so wählte ich aus der Bastelkiste ein Roco-Fahrgestell. Da dieses zu lang war und ich es nicht kürzen wollte habe ich dem Wagen eine "Rangierer-Bühne" verpasst...



    Die versetzten Radsätze wirken ungewöhnlich aber Märklin hatte mal einen Spur 1 Wagen im Programm der das ebenfalls hatte, so habe ich mich verleiten lassen das ebenfalls so zu bauen...



    Der schweizer Schnellzugwagen war eigentlich auf den ersten Blick ein harter Brocken, hat sich jedoch als gut reparierbar erwiesen. Ich konnte von den beiliegenden Drehgestellen (Achsbefestigung wie Märklin) welche auf die Zapfen am Wagenboden stecken (große M5-Unterlegscheibe unterlegt und im Zapfen ein M4 Gewinde), das ging erstaunlich gut. Das was der Wagen zu hoch war konnte durch kleinere Radsätze (10,4mm von Thomschke statt 11,4mm Lima) ausgeglichen werden. Der Riss im Dach wurde mit handelsüblichem Kunststoffkleber geklebt und dann mit Revell Spachtelmasse ausgeglichen. Nach einer Lackierung mit Revell "Aluminium" sieht man nichts mehr von dem ursprünglichen Schaden Very Happy

    Als Kupplung habe ich Ribu Kurzkupplungskulissen (glaube Art. Nr. 854) montiert, die sollen wohl nicht so gut sein wie die Symoba aber für den Einsatz zusammen mit anderen Lima Wagen mit gekürzten Kupplungen sind sie allemal gut ausreichend! Die Montage ist recht einfach...!







    Der Kühlwagen war in erstklassigem Zustand, jedoch schien er mehrere Millimeter zu hoch gegenüber den anderen Wagen und man hatte wohl versucht eine andere Kupplung anzubringen. Hier wurden ebenfalls kleinere Radsätze eingebaut und auch am Wagenboden etwas geändert (abgefräst), man muss jedoch darauf achten hier nicht zu viel zu machen weil man sonst die Drehgestelle nicht mehr drehen kann! Da uns das blau doch etwas zu heftig bzw. modern war, wurde das Dach in Aluminium lackiert und der Wagenkasten in einer Mischfarbe die wir an einen Roco Kühlwagen angeglichen hatten.









    Gruß
    Markus
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    Märklin 3000 / Fleischmann 4020 ein Vergleichs- und Umbaubericht

    Beitrag  Bahnbastler am So 08 Feb 2015, 15:35

    Hallo,

    vor kurzem konnte ich wie schon gesagt eine Fleischmann Baureihe 89 erwerben und hier möchte ich nun das Märklin- und das Fleischmann- Modell einmal etwas vergleichen (oberes Bild jeweils Märklin, unteres Fleischmann) und den Umbau des Fleischmann-Modells zeigen. Es ist dazu zu sagen, dass die Märklin Lok etwas mit roter Farbe nachbehandelt wurde, was die Optik wie ich finde unheimlich verbessert...

    Beide Modelle direkt nach der Ankunft der Fleischmann 89er...



    Die linke Seite:





    Die rechte Seite:





    Von vorne:





    Von hinten:





    Von oben:





    Mein persönliches Fazit zum Vergleich beider Loks:

    Das Märklin Modell ist von der Konstruktion her einfacher gehalten. Natürlich ist es auch so, dass zwischen der Konstruktion beider Modelle wohl um 35Jahre liegen (ca. 1955 zu ca. 1980), so entsprechen doch beide Modelle dem Stand ihrer Zeit. Ob dies heute noch bzw. im Jahr 1980 noch zeitgemäß gewesen wäre ist eine andere Sache, als "Spiel- und Einsteigermodell" muss sich die Märklin wie ich finde sich nicht gegenüber der Fleischmann verstecken. Man würde ihr Unrecht tun, wenn man von beiden Modellen das selbe erwarten würde. Etwas negativ fallen die großen Aussparungen für die Kupplungen am Fleischmann-Modell auf...

    Von den Laufeigenschaften her (Gleichspannung mit Halbwellen) sind vom anfahren her beide Modelle gleichwertig und auch die Fleischmann Lok ist nicht wirklich leiser als die Märklin.

    Lange Rede kurzer Sinn, wenn man die Zeit der Konstruktion betrachtet sind die Modelle gleichwertig, was jeder für sich selbst daraus macht, welche Ansprüche man stellt oder welches Modell man kauft ist jedem selbst überlassen...

    Nun möchte ich euch noch einige Bilder einer umlackierten 81er von Märklin zeigen...








    Nun kommen wir noch zum Umbau der Fleischmann 4020 Baureihe 89 auf "Wechselstrom", Märklin, 3-Leiter Gleichstrom oder wie man es auch immer nennen mag... Verwendet wurde ein Brawa Schleifer 2225, leider lies sich dieser nicht ohne Veränderungen an der Bodenplatte der Lok verbauen, jedoch funktioniert er so recht gut! Wie immer habe ich auch die Radschleifer zur Masse-Versorgung mit einbezogen.

    Bodenplatte ausgeschnitten 1. Versuch



    Bodenplatte "fertig", mit Befestigung per Senkschraube M2x5 statt Zylinderschraube und mit einer Bohrung für einer Kunststoff-Schneidschraube aus einem Laptop, hier wäre auch eine sehr kurze M2-Senkschraube möglich



    Bodenplatte mit Leitungen (Decoderleitung)



    Motor verkabeln, die Radschleifer muss man mit dem näher am Fahrgestell befindlichen Kontakt/Kohlenschacht verlöten





    Lampe anschließen



    Der montierte Schleifer



    Hoffe der Umbau ist gut genug beschrieben...

    Gruß
    Markus
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    Kleinbahn Triebwagen ÖBB 5047 für Märklin Gleise

    Beitrag  Bahnbastler am Mi 29 Apr 2015, 23:53

    Hallo,

    nach langem wieder einmal ein neuer Beitrag und wie ich denke auch noch ein ganz besonderer, handelt es sich bei dem in diesem Beitrag gezeigten Kleinbahn 5047 ÖBB Triebwagen um unser erstes Kleinbahn Triebfahrzeug das für den Betrieb auf unseren C-Gleisen umgerüstet wird. Zu dem Triebwagen bin ich sozusagen wie die berühmte "Jungfrau zum Kind" gekommen. In einem Nachbarforum wurde nach der Möglichkeit gefragt, ob diese Triebwagen für Märklin umbaubar wären. Während ich noch zuversichtlich sagte "klar geht das, Kleinbahn hat Platz..." kamen von einem anderen User durchaus Bedenken. Er meinte er habe es probiert und habe noch 2 dieser Triebwagen herumliegen die er dem Fragesteller angeboten hat! Doch vom Fragesteller kam nichts mehr und wie sich nach einiger Zeit herausstellte, hatte dieser das Interesse verloren. Das brachte mich auf die Idee, nach diesen Triebwagen zu fragen und ich habe auch beide bekommen, einen in beiger Farbgebung und einen im moderneren grauen Farbkleid.

    Nach Erhalt der Triebwagen musste ich fast fürchten, den Mund zum ersten mal zu voll genommen zu haben!!! Surprised   pale

    Was mich jedoch freute war die durchaus schöne Detailierung und auch die gute Beschriftung, welche heute noch besser ausfallen könnte (die Triebwagen sind schon älter!)...







    Nun, ich hatte die Triebwagen mit einem gehörigen Vertrauensvorschuß vom ursprünglichen Besitzer erhalten und somit war es nicht möglich zu kneifen. Außerdem wollte ich natürlich auch nicht gerade meinen Ruf durch eine Kapitulation vor einem Problem riskieren Wink

    Nach einigen Überlegungen wurde mir sehr schnell klar, dass die fast schon winzigen Drehgestelle besondere Maßnahmen erfordern würden. Der Eigenbau eines Schleifers wäre hier kaum möglich gewesen und somit griff ich zum bewährten Brawa 2225 Schleifer. Warum ausgerechnet schon wieder zu diesem? Weil es den einfach bei meinem Modellbahn Fachhändler gibt! Selbst für eine Isolierung des Schleifers unter dem Drehgestell war kaum Platz und so habe ich hier einfach ein schwarzes Papier angeklebt und den Schleifer dann ohne Isolierplatte (diese wäre zu dick gewesen) mit Sekundenkleber auf das Papier geklebt. Vorher musste ich aber die Schleiferfeder noch begradigen (mit einer Flachzange platt gedrückt) um wirklich auch den letzten 1/10mm an Höhe bzw. Weg für den Schleifer heraus zu quetschen. Selbst das Kabel (Decoderleitung ist zum Glück sehr flexibel) musste ich an ungewöhnlicher Stelle anbringen. Die Beleuchtung funktioniert aber ist leider kaum erkennbar bei normaler Fahrt und wenn man so schnell fährt, dass man sie auch erkennt scheinen die Lampen am Gehäuse durch. Dies wäre durch einen Anstrich der Gehäuse Innenseite z. B. mit Revell Farbe zu beheben.

    Kurz gesagt, das Ergebnis ist ein Triebwagen mit wirklich tollen Laufeigenschaften, von langsamster Kriechfahrt bis hin zu einem sauberen Lauf auf der Strecke!

    Das einzigste bisher erkennbare Problem habe ich auf einer der beiden Doppelkreuzungsweichen bei abbiegender Fahrt, da holpert irgend etwas und ich weiß nicht was. Es kann jedoch sein, dass es an der Weiche liegt und nicht am Triebwagen weil er holpert ja nur auf einer Doppelkreuzungsweiche...

    Für Freunde des Digitalen Fahrbetriebs ist zu sagen, dass der Umbau m. E. sehr einfach möglich ist weil die beiden Motoren so wie ich das sehe "potentialfrei" aufgebaut sind...





    Auch der zweite Triebwagen wird umgebaut werden und dann in "Larshausen" eingesetzt werden, während der beige bei mir Dienst tut...

    Gruß
    Markus
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    Baureihe 24 von Märklin "restauriert"

    Beitrag  Bahnbastler am Do 30 Apr 2015, 00:49

    Hallo,

    mein Sohn steht auf die älteren Modelle von Märklin und gleichzeitig war der Wunsch nach einer Baureihe 24 vorhanden. Ich habe ihm das aktuelle Modell angeboten, welches mir deutlich besser gefallen hätte - vergeblich! Also blieb nur der Kauf eines alten Modells mit der Artikelnummer 3003, in diesem Fall dürfte es sich um eine Lok aus dem Jahr 1957 handeln. Eigentlich wollte ich sie nicht unbedingt aber es war sozusagen ein Schnäppchen und es zeigte sich auch warum es eines war - aus "Schrott" kann man viel machen aber einfach keine neue Lok mehr... Ich habe in der Überschrift zum Beitrag geschrieben ich hätte die Lok "restauriert" aber es war wohl eher eine kleine Generalüberholung.

    Beim Kauf war die Lok in einem erbärmlichen Zustand! Das Gehäuse musste ich mehrfach für mehrere Stunden in Seifenwasser einweichen und mit einer Bürste reinigen, hier löste sich Schmutz den ich nie auf einer Lok vermutet hätte! Mad Die Lok wurde komplett zerlegt und u. a. wurden die Windleitbleche blank geschliffen und danach mit seidenmatter Revell-Farbe wieder neu gestrichen. Zum zerlegen der Lok wurde auch der auf dem einen Bild zu sehende Radsatz-Abzieher angefertigt. Die Druckstifte die auf die Achsen drücken habe ich jedoch nicht selbst angefertigt sondern bei Fohrmann Werkzeuge gekauft, sie kosten hier jeweils nur 1,50€. Das Aufpressen der Räder (sie saßen teilweise recht lose) wurde ganz einfach von Hand gemacht, ein Werkzeug war hierzu (wie man eigentlich vermuten sollte) nicht nötig. Da wo die Kraft der Finger nicht ausreichte habe ich es mit einer alten (zum messen unbrauchbaren) Bügelmessschraube versucht aber nur mit mäßigem Erfolg. Das "Radsatz-Presswerkzeug" das ich für die Fleischmann 94 angefertigt hatte leistete aber auch hier gute Dienste.

    Worüber ich jetzt noch nachdenke ist eine neue, vorbildgerechte Beschriftung für die Lok. Die Frage ist ob das eher ein Stilbruch wäre bei so einem alten Modell oder ob es rausgeschmissenes Geld wäre bei so einem doch stark gebrauchten Stück. Etwas Farbe hat sie ja schon abbekommen und das hat die Optik wie ich finde nicht unbedingt verschlechtert...

    Die Vorlaufachse und der Tender weisen an den Rädern teilweise eine Art Fressspuren auf, als wäre da irgendwas rausgebrochen oder korrodiert! Sollte jemand wissen wovon das kommen könnte, ich würde gerne dazu lernen...





    Ein Schienenräumer musste ersetzt werden...



    Beim Zusammenbau



    Die fertige Lok, sie fährt wieder und das noch nicht mal schlecht für ein Modell dieses Alters und Zustands.



    Gruß
    Markus
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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  nonnoherby am Do 30 Apr 2015, 17:10

    Der Radabzieher ist geil!  
    Hast du den wie üblich selbst gebastelt oder einen schon vorhandenen umgebaut?
    Und was die beiden Triebwagen anbelangt, da wird sich jetzt einer in den A..... beißen wenn er sieht dass es doch möglich war das Ding zum Laufen zu bringen.  

    LG
    Herbert


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    LG und
    ciao  
    Herbert
     
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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  Bahnbastler am Do 30 Apr 2015, 18:21

    Hallo,

    der Abzieher ist ein Eigenbau aus 6mm und 10mm 4-kant Stahlmaterial. Als Vorbild diente ein Kukko 2-Arm-Abzieher der mir beim Auto schrauben als Hilfsmittel dient. Der Bau des Abziehers hat sicher auch um die 4 Stunden gedauert aber es hat sich gelohnt...

    Ja, da dürfte sich einer wo hin beißen, schließlich sind ihm 2 Triebwagen durch die Lappen gegangen. Ich muss wie gesagt aber zugeben, dass ich fast an dem Umbau gescheitert wäre, es ist schon verdammt wenig Platz und der ist jetzt bis zum letzten 1/10mm ausgenutzt!!!

    Gruß
    Markus
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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  Karl am Do 30 Apr 2015, 20:14

    Einfach SPITZE, was du uns da zeigst. DANKE

    LG,
    -Karl


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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  berglok am Fr 01 Mai 2015, 13:24

    Moin Markus,

    der 5047 steht eigentlich auch noch auf meiner Wunschliste. Allerdings etwas halbherzig. Vor ein paar Jahren hatte ich das Modell bei einem

    Besuch bei Karl in der Hand. Vorsichtig ausgedrückt, vermißte ich die bisherige Kleinbahnqualität. Alles wirkte etwas unsolide.

    Aber ich finde es sehr schön, was du aus dem Triebwagen gemacht hast. Die Laufeigenschaften des Kleinbahn/Mabuchi Motors sind von

    Haus aus gut. Warum er allerdings an der DKW holpert ? Vielleicht "steigen" die sehr kleinen Räder beim Abbiegen irgentwo auf das Herzstück

    auf.


    Die Räder vom Tender deiner 24er sehen arg angegriffen aus. Ich habe ähnliche "Brandspuren" an diversen alten Märklin Wagen. Oft

    entgleisten Wagen, besonders der Beiwagen vom Schienenbus an der DKW. Wenn dann die Achse ungünstig auf den Punktkontakt kam,

    blitzte es recht gewaltig. Daher vermute ich, deine Spuren könnten ebenso entstanden sein.

    Die 24er hast du super hinbekommen. Ich würde die Beschriftung so lassen. Eventuell die erhabene Nummer mit eine Art Schwamm oder

    Stempel nachweißen.


    Danke für deinen guten Bericht.  cheers

    Gruß Ralph
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    Märklin Drehscheibe 7186 zu langsam

    Beitrag  Bahnbastler am Sa 16 Jan 2016, 11:13

    Hallo,

    ich hatte das Problem, dass meine Drehscheibe deutlich zu langsam war. Sie benötigte für eine halbe Umdrehung etwa 2.30Minuten, was einfach nur nervt und jeden Spielspaß unterbindet.

    Ich möchte euch heute ein zwei Bilder meiner persönlichen Lösung zum Thema Drehscheibe zeigen. Sie wird jetzt über einen alten Arnold Trafo gesteuert und die einzelnen Abgänge lassen sich präzise und endlich auch in vorbildgerechter Geschwindigkeit anfahren - jetzt macht "spielen" mit der Drehscheibe endlich Spaß!!!

    Der Motor stammt aus einer Roco Feldbahnlok wenn ich es richtig weiß, ist also ein Spur N Motor und die Schnecke passt zu den in der Märklin 7186 Drehscheibe verwendeten Zahnrädern. Leider kann ich euch nicht sagen welches Modul das ist, hierzu fehlt mir die passende Lehre. Unter dem Motor sitzt leider nur ein Holz, es wäre aber auch Alu möglich gewesen und schrauben statt kleben. Der Umbau ist voll rückbaubar! Durch das, dass der Entriegelungsmagnet (der eigentlich dem Vorbild entspricht) entfällt bleibt jetzt eine Leitung frei für Beleuchtung oder sonstige "Spielereien"...





    Gruß
    Markus
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    Märklin 4411 bzw. 4412 Güterwagen mit Rücklicht wird zum normalen Wagen

    Beitrag  Bahnbastler am Sa 16 Jan 2016, 11:23

    Hallo,

    ich habe vor kurzem günstig 3 Güterwagen erwerben können an denen das Rücklicht ausgebaut war. Aus einem alten Güterwagen habe ich farblich passende Stücke ausgeschnitten und in die Aussparungen geklebt. Leider musste ich trotzdem etwas spachteln, dennoch wurde das Ergebnis wirklich gut und zumindest im fahrenden Zug sind die Wagen nicht mehr erkennbar. Weil hier ein seidenmatter (Deck-) Lack nötig war und ich nur matte Lacke habe, habe ich mich etwas bei Vallejo bedient. Diesen Lack (Decal Fix) hatte ich bei Andreas Nothaft gekauft um damit Decals "unsichtbar" zu machen. Mit dem habe ich die aus Revell "Ziegelrot" und "Lederbraun" gemischte matte "Güterwagenfarbe" noch mal überstrichen...

    Hier ein "Baubild":



    Gruß
    Markus
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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  nonnoherby am Sa 16 Jan 2016, 11:33

    Servus Markus!
    Das mit der Drehscheibe ist super!
    Da muß man erst draufkommen.
    Überigens, meiner Erfahrung nach, im H0 Modellbahnbau wird meistens der Modul 0,5 angewendet.
    Ein kleinerer Modul (z.B. 0,4) wird meistens nur bei N-Spur oder H0e/m verwendet.
    LG
    Herbert


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    LG und
    ciao  
    Herbert
     
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    Märklin 3404 BR 80 RAG wird zur DB 80 Epoche 3

    Beitrag  Bahnbastler am Sa 16 Jan 2016, 11:35

    Hallo,

    hier einige Bilder von der Umbeschriftung meiner RAG 80er. Verwendet wurden Decals von Andreas Nothaft und Decal Medium und Decal Fix von Vallejo. Im Beschriftungssatz war wirklich alles enthalten, incl. der Warnschilder wegen der Oberleitung (Elektroblitz) und der Beschriftungen für die Pufferbohlen. Die alten Beschriftungen wollte ich mit einer Rasierklinge entfernen, was leider nur sehr bedingt geht (die Rasierklinge wird schnell stumpf und dann hätte ich sofort eine neue verwenden sollen!!!) und so habe ich an einigen Stellen den schwarzen Lack beschädigt. Dies konnte ich durch die Verwendung von relativ stark verdünntem Revell schwarz seidenmatt wieder reparieren.

    Oft wird empfohlen, unter Decals glänzenden Klarlack aufzubringen. Ich habe etwas seidenmattes Decal Fix verwendet das auf Wasserbasis ist und auch das hat sich im Nachhinein als Fehler erwiesen weil es schien mit dem danach verwendeten Decal Medium (wohl eine Art Weichmacher - nicht zu sparsam anwenden!) zu reagieren. Dennoch ist das Gesamtergebnis "ok", wenn auch nicht zu 100% optimal aber man lernt ja dazu...

    Die Bilder sehen wie ich gesehen habe grauenhaft aus und zeigen wieder mal deutlich mehr als man im Original sieht, vermutlich werde ich sie noch durch bessere ersetzen!









    Gruß
    Markus
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    Roco Silberling Hasenkasten Steuerwagen "gerettet"

    Beitrag  Bahnbastler am Sa 16 Jan 2016, 11:54

    Hallo,

    das mit der Drehscheibe war ein längerer Prozess, da wurde mir viel empfohlen und viel probiert aber nichts entsprach dem was ich mit vorstellte...

    Vor einigen Tagen wurde in einem Nachbarforum ein Roco-Silberling-Zug angeboten wie ich ihn mir schon länger gewünscht habe. Der Steuerwagen (sowas wollte ich eigentlich nicht mehr unbedingt haben) wurde vom Vorbesitzer mit einem Märklin Schleppschalter für den Lichtwechsel, sowie mit einer Eigenbau-Lichtplatine ausgerüstet. Außerdem hatte er den Steuerwagen mit einer signalroten Phantasielackierung versehen. Ich hatte vor kurzem gelesen, dass man die alten Revell Kunstharzlacke wohl mit Terpentinersatz entfernen könnte, was sich aber als sehr langsam und mühsam erwiesen hat. Dummerweise habe ich dann noch  einen Kratzer in die Lackierung gemacht, somit musste ich dann eine Neu"lackierung" planen.

    In Anlehnung an den ozeanblau-beigen Karlsruher Kopf habe ich mich dann zu der hier gezeigten (Pinsel-)Lackierung entschieden. Das beige stammt von Revell (glaube 314) und das Ozeanblau hatte ich mal bei "C" bestellt. Abgeklebt habe ich mit Masking Tape von Revell mit dem ich für solche Zwecke sehr gut zurecht komme. Das Dach und der Wagenkasten sind sich zwischenzeitlich noch etwas näher gekommen, der Vorbesitzer hat die Haken fürs Dach abgerissen gehabt... Die Pufferbohle mit Puffern fehlte auch, sie wurde durch zwei Puffer aus der Bastelkiste und einen Kunststoffstreifen ersetzt.



    Also mir gefällt er - trotz Pinsellackierung!  Embarassed  Very Happy





    Gruß
    Markus
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    Staubsaugerwagen im Eigenbau

    Beitrag  Bahnbastler am Sa 16 Jan 2016, 12:07

    Hallo,

    hier möchte ich euch noch eine weitere Bastelei aus dem Winter zeigen. Materialien war ein alter Lima Kühlwagen (ja der den wir eigentlich umlackiert hatten einige Beiträge vorher), ein 12V PC-Lüfter und 2 9V-Blöcke (ja, eine gewisse Überspannung war nicht verkehrt beim Betrieb des Lüfters) und ein Stück von einem alten (Putz-)Socken. Das Ergebnis der ersten "Saugfahrt" seht ihr auch gleich...











    Gruß
    Markus
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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  nonnoherby am So 17 Jan 2016, 11:33

    Servus Markus!
    So etwas ähnliches wollte ich mir schon vor ein paar Jahren bauen aber das Projekt ist immer gescheitert da ich nie so kleine Ventilatoren gefunden habe.
    Aber anscheinend sind jetzt solche Dinger auf den Markt gekommen da ich sie auch schon bei Conrad gesehen habe.
    Überigens, von wo hast du deinen Lüfter her?
    Gekauft oder aus einem alten laptop?
    Und noch vielen Dank für diese Super Idee!

    LG
    Herbert


    _________________
    LG und
    ciao  
    Herbert
     
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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  raily am So 17 Jan 2016, 14:48

    Hallo Markus,

    das ist schon eine famose Idee und wenn es dann gut funktioniert um so besser !

    Nur warum speist du den Lüfter mit Batterien, oder bist du Analogbahner,
    denn sonst könntest du auch den Digitalstrom vom Gleis in der Voltzahl entsprechend reduziert nehmen ?

    Viele Grüße,
    Dieter.


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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  Bahnbastler am So 17 Jan 2016, 21:07

    Hallo,

    ich bin bekanntlich Analogbahner Wink

    Ich hatte einen Lüfter aus einem Laptop, hab den aber aus Versehen verpolt und somit "zerschossen". Den hier habe ich aus dem örtlichen Elektronik-Bastelladen. Leider will der früher oder später die Tore schließen weil kaum mehr gebastelt wird! Es war schon toll wenn man was brauchte, einfach hin fahren und kurz abholen...

    Gruß
    Markus
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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  nonnoherby am So 17 Jan 2016, 21:17

    Man könnte auch versuchen auf einem alten Lokrahmengetriebe ein Zwischenzahnrad oder ähnliches einzubauen um eine höhere Übersetzung und geringere Geschwindigkeit bei cirka 12V Spannung zu erreichen.
    Dadurch würde die Lokomotive langsamer fahren und der Ventilator hat seine Nennspannung.
    Das ist natürlich nur ein Gedanken, aber mit etwas Bastelei und Ideen wird es sicher möglich sein diesen Gedanken in etwas funktionierendes zu verwandeln.

    LG
    Herbert


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    ciao  
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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  Bahnbastler am So 17 Jan 2016, 21:28

    Hallo,

    die Lok kann man auch langsamer machen wenn man (viele) Dioden (z. B. 1N4002) in Durchlassrichtung in Reihe schaltet und die selbe Anzahl Dioden in Sperrrichtung parallel dazu in die Motorzuleitung. Dadurch kann der Strom in jeder Richtung fließen und je Diode fallen 0,7V ab. Diese Methode ist sowohl bei Gleichspannungs- als auch bei Wechselstromfahrzeugen möglich und kann auch für Vorspann- bzw. Nachschub-Kombinationen von Triebfahrzeugen genutzt werden um die Geschwindigkeiten aneinander anzupassen.

    Wenn man es ganz weit treiben will, könnte man noch einen Schalter zur Überbrückung der antiparallel geschaltenen Dioden einbauen und könnte die Lok somit auch normal nutzen. An gewissen (Kunststoff-) Loks könnte man statt des Schalters auch einen Reedkontakt einbauen und den mit Hilfe eines starken Magneten schließen den man von außen anbringt.

    Gruß
    Markus
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    Umbau Delta Decoder von Märklin, schaltbare Ausgänge Licht

    Beitrag  Bahnbastler am Fr 03 Feb 2017, 22:37

    Hallo,

    ich möchte hier auch mal wieder was neues zeigen. Wir haben vor kurzem in einem Bastelkonvolut sechs Märklin-Lokomotiven erhalten. Auf den ersten Blick legte man die Sachen zuerst mal auf die Seite aber auf den zweiten Blick und nach einer kurzen Reinigung konnten wir immerhin drei der Lokomotiven zwischenzeitlich reaktivieren. Wie sich zeigte, sind alle drei Lokomotiven mit einem Delta Decoder ausgestattet, es handelt sich um 89 006 (3000), 24 014 (3003) und 81 002 (3032).

    Der 81er konnte ich die Telex-Kupplungen einer V60 (3065) einbauen, das einzigste Problem blieb die Ansteuerung der Kupplungen! Ein Umschaltrelais mit Telex-Ansteuerung war nicht vorhanden und so kam bei meinem Sohn die Idee auf, das alte Delta-Fahrgerät mal aus der Ecke zu ziehen. Leider zeigte sich, dass der Schaltknopf für das Licht der Loks sowas von überflüssig war... Evil or Very Mad  

    Die alten Delta Decoder, mit dem 4-fach Mäuseklavier sind nicht für das schalten des Lichts ausgelegt, die Funktion fehlt einfach! Ich hatte von Anfang an gehofft, die Telex-Kupplung damit ansteuern zu können, da ich der Meinung war dass das an einigen Lokomotiven damals möglich gewesen wäre. Embarassed Nun was macht man heute wenn man so ein Problem hat? Man bemüht "Gockel" und siehe da, jemand hat schon mal das Licht schaltbar gemacht!

    Ich habe mich an den Eingriff am Decoder gewagt und hatte Erfolg, das Licht an der Lok war plötzlich schaltbar. Nach diesem Erfolg (den ich nicht unbedingt erwartet hätte - das Zeug ist winzig!!!) habe ich einfach die Lampen abgeklemmt und dafür die Telex-Kupplungen angeschlosssen. Die vordere Telex-Kupplung funktioniert bei Rückwärtsfahrt und die hintere beim vorwärts fahren.

    Nun ergab sich, dass mein Sohn noch eine V60 hat die ebenfalls mit einer Telex-Kupplung ausgerüstet ist. Die Lok hat wohl einen Umschalter aber funktioniert nicht im Delta-/Digitalbetrieb und das sollte sie jetzt auch - man will ja den Spielspaß erhöhen! Ich habe also aus der Baureihe 24 den Decoder ausgebaut und festgestellt, der unterscheidet sich in Details von dem ersten! Ich habe es dann trotzdem gewagt und es mit "try & error" versucht Embarassed Ich sag nur, hoffentlich hält es ne Weile weil funktionieren tut es! Bitte die Lötstellen nicht so genau anschauen, die sind nicht so schön geworden Embarassed





    Um das ganze jetzt auch noch auf seiner Anlage nutzbar zu machen, haben wir aus den C-Gleisen die Funkentstörung auf der Leiterplatte ausbauen müssen! Gleichzeitig sollte aber auch alles wie bisher analog nutzbar sein Shocked

    Die Lösung ist folgende, wir haben zwei 24V DC Relais mit jeweils zwei Wechselkontakten eingebaut, eines je Stromkreis. Die Relais mit dieser Spannung haben wir deshalb verwendet, weil mittels eines Brückengleichrichters und Glättungskondensators etwa 23Volt zur Verfügung stehen (wenn man die 16V vom "Lichtausgang" der Märklin-Trafos verwendet). Die Relais haben die Funktion, dass sie in unangesteuertem Zustand den im Betrieb absolut vorherrschenden Analog-Fahrstrom (über die Öffner-Kontakte) an die Schienen weiterleiten. Die für den Analogbetrieb nötige Funkentstörung sitzt direkt vor dem Relais und alles ist auf kürzestem Weg mit den Schienen verbunden.

    Per Kippschalter kann nun auf Delta-/Digitalbetrieb umgeschalten werden. So bald die Relais anziehen, wird vom Schließer-Kontakt der Digital-Fahrstrom auf beide Stromkreise aufgeschaltet. Die analogen Lokomotiven stehen während des Digitalbetriebes auf den normalen für den Fahrbetrieb vorgesehenen schaltbaren Gleisabschnitten. So kann mit den Delta-Lokomotiven unabhängig rangiert werden.

    Gruß
    Markus

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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

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      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Mi 26 Sep 2018, 07:16