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Spass haben mit kleinen und großen Bahnen


    Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

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    Ulrich1941

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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  Ulrich1941 am Di 20 Feb 2018, 19:36

    Lieber Herbert!
    Aber ja, Verehrter. Freilich sehe ich Deinen Vorschlag unter dem Aspekt des Scherzes.
    Besonders was die billigen Märklin Spur 1 - Produkte betrifft. Krokodile gibt es in der Laßnitz zwar nicht, aber
    der Sperber hat bei uns im Garten schon Spatzen verputzt (Verzeihung: gekröpft, von wegen die Jaga)
    Allerdings: Das mit der Gartenbahn ist ehrlich ernst gemeint, nur leider unter "tempi passati".
    Sollte nicht sein.
    Der/die Hansi hätte bei Echtdampf jetzt wenigstens ein geheiztes Coupee.
    Übrigens: Die kleinen Plüschtierchen fressen unter gewissen Bedingungen aus der Hand.
    Türkenschanzpark Wien bei der Universität für Bodenkultur. Im Frühjahr 1961 habe ich es selbst probiert.
    Auf einer Parkbank mit Walnüssen klappern und schon sitzt so ein Kerlchen einem auf dem Knie und läßt sich füttern.


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    nonnoherby

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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  nonnoherby am Mi 21 Feb 2018, 10:54

    Ulrich1941 schrieb:
    Auf einer Parkbank mit Walnüssen klappern und schon sitzt so ein Kerlchen einem auf dem Knie und läßt sich füttern.

    O.T.
    "Ironikmudus ein"
    Das gibt es heute auch noch!
    Allerdings sind das die, welche im Rathaus sitzen und mit Euro klappern und schon............
    "Ironikmodus aus" und Schelm wer böses denkt. affraid  affraid
    LG
    Herbert


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    LG und
    ciao  
    Herbert
     
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    Ulrich1941

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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  Ulrich1941 am Mi 21 Feb 2018, 12:37

    Ja -ja-Herbert!
    Mir ist die Phantasie durchgegangen. Und aus!
    LG
    Ulrich


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    aus_Kurhessen

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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  aus_Kurhessen am Mi 21 Feb 2018, 21:51

    nonnoherby schrieb:...
    Du könntest deinem Hansi doch eigentlich eine Gartenbahn bauen,...

    Hallo,

    vielleicht in etwa so?



    Gruß
    Jürgen
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    nonnoherby

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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  nonnoherby am Do 22 Feb 2018, 13:45

    Ich wusste es, das gibt es schon! Laughing Laughing


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    ciao  
    Herbert
     
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    Ulrich1941

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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  Ulrich1941 am Sa 24 Feb 2018, 11:51

    Servus Jürgen!
    Hast Du diesen entzückenden Film gedreht, oder woher stammt er?
    Herbert scheint den zu kennen.
    Nüsse präsentieren und wenn irgendwo in der näheren Gegend Eichkatzeln leben, sind die schon da.
    Hier handelt es sich ganz gut erkennbar um ein Muttertierchen, das in der Nähe seine Kleinen hat.
    Erst prüfen, dann einmal abschleppen und vergraben und auch selber fressen.
    Herzerfrischend!
    Wir haben gerade auf SWR den Bericht zur Spielwarenmesse/Modellbahn Nürnberg 2018 angesehen.
    Da fühlt man sich glücklich, mehr oder weniger beim "Spielen" geblieben zu sein.
    Preise gibt´s, da braucht man einen Geldsch....er. Wenn wir zusammenlegen, sind wir nicht arm.
    Aber bei DEN Preisen würden wir uns bei Wasser und Brot wiederfinden.
    In diesem beglückenden Sinn grüßt herzlich
    Ulrich
    p.s. wo kann ich nachlesen, wie man einen Film einstellt?


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    nonnoherby

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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  nonnoherby am Sa 24 Feb 2018, 16:15

    Ganz einfach!                                                                                            
    Zuerst musst du den Video bei Youtube einstellen, das wird auf der Webseite von Youtube erklärt.
    Dann klickst du die Ikone "YOUTUBE" auf der Funktionenleiste im Forum, dort wo du die Beiträge schreibst, und gibst die Adresse ein.
    Drückst "Einfügen" und alles läuft.
    Sieht schwerer aus als es ist.
    LG
    Herbert


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    ciao  
    Herbert
     
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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  aus_Kurhessen am Sa 24 Feb 2018, 21:41

    Hallo Ulrich,

    nein, das Video stammt nicht von mir. Herberts Vorschlag bracht mich nur auf die Idee einfach mal im Internet zu suchen, ob sich was passendes findet. Ich hatte ja gehofft, ein Video mit einem fahrenden Eichhörnchen zu finden, aber sowas gabs nur mit Katze:



    Markus, ich hoffe, Du verzeihst uns den Ausflug in die Tierwelt, wir sind jetzt auch wieder gespannt auf Deine Umbauten.

    Gruß
    Jürgen
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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  Bahnbastler am Do 01 März 2018, 14:06

    Hallo,

    also bezüglich der Videos habe ich kein Problem und freue mich über eure Teilnahme (find das Eichhörnchen so toll!!!). Sollte sich ein neues oder Nicht-Forenmitglied einen Thread ansehen wollen und nach technischen Details oder bestimmten Themen suchen, muss er evtl. viele Beiträge überblättern oder es gehen gar Themen komplett unter, das ist die andere Seite der Medaille. Ich denke aber, das muss jeder für sich und situativ entscheiden ob es nicht Sinn macht einen kurzen Beitrag zu schreiben und darin einen Link zu seinem Thema zu zeigen. Ein Beispiel ist die tolle Gestänge-Reparatur von Ulrich (mitten in raily´s Testkreis Thread), die man so wohl kaum noch wiederfinden wird wenn man sie sucht. Ich bin in der Sache hin und her gerissen und denke das sollten wir vielleicht mal grundsätzlich in ähnlicher Art wie hier besprechen.

    Aus den oben genannten Gründen verlinke ich hier meinen Anlagen-Neubau.

    Doch nun wieder zu technischen Dingen, die hier weiterhin ihren Platz finden sollen. Viel war in der Hinsicht in den letzten Wochen nicht möglich aber die auf dem Brawa-Modell basierende Köf 2 von Märklin (Art. Nr. 3680) hat jetzt doch einen ESU Lok Pilot V4 Micro erhalten. Es zeigte sich, dass ein normaler Decoder etwas zu dick ist (zumindest die die ich hier hatte) und somit war es nicht möglich diese auf der geplanten Platte zu verbauen. Es ist eigentlich schade, dass ich doch so einen teueren Decoder mit vielen Ausgängen verwenden musste aber ich wollte es ja einfach haben... Ich hätte das Dach ausfräsen können oder auf die Platte verzichten - beides fand ich nicht gut. Das Gegenstück zur Steckbuchse des alten Decoders ist aus einem Stück IC-Sockel entstanden (einfach abgeschnitten) und die Kabel des Decoders habe ich nicht gekürzt.





    Gruß
    Markus
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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  Bahnbastler am So 18 März 2018, 16:30

    Hallo,

    es gibt wieder einige Neuigkeiten. Für die Köf 2 werde ich einen originalen Decoder bekommen, der laut Besitzer defekt ist. Ich behaupte aber es liegt an der Digitalzentrale - wir werden sehen wer Recht hat.

    Ich habe versucht meine Fleischmann 38er (Art. Nr. 4162) zu digitalisieren - eine Lok auf die ich ganz wenig Lust hatte!!! Ich wollte eigentlich kapitulieren und mich von der Lok trennen aber dann hat die Bastelwut gesiegt und was soll ich sagen...

    Einmal alles zerlegen!



    Decodersteckplatz suchen...



    Unterbrechen der Zuleitung für die vordere Glühlampe



    Für die Verdrahtung - bei mir komplett schwarz weil sie ist zwischen Lok und Tender sichtbar - muss man am Führerstandboden (von außen unsichtbar) ein Stück entfernen um die Kabel zum Decoder durchführen zu können.



    Der Decoder (Tams LD-G32) steht bei mir in der Feuerbüchse (glaube so nennt sich der Teil des Kessels)



    Achtung, vor dem Fußkontakt der hinteren Glühlampe sitzt eine (Glimmer-) Scheibe mit Diodenfunktion für den Lichtwechsel, die muss man entfernen!



    Viel Spaß beim Nachbau, es ist durchaus machbar.

    Gruß
    Markus

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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  MoBaFahrer216 am Di 21 Aug 2018, 23:21

    Hallo Markus,
    hat dich die Bastelwut wieder gepackt? Ich mein, es geht ja langsam auf den Herbst zu... Wink
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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  raily am Mi 22 Aug 2018, 14:00

    Hallo Markus,

    den ESU Micro probiere ich grad auch aus, im Glaskasten, leider ist AUX1 nicht mit Kabel belegt,
    weißt du, welche Löstelle das ist ?
    Der Glaskasten hat nämlich die stromführenden Kupplungen vorbereitet, da wäre es ganz gut,
    sie über F1 bei Bedarf zuschalten zu können, bei dem Märklinkretin von Decoder standen sie unter Dauerstrom ...  
    Das Glaskastl habe ich jetzt auch erstmal in seine Einzelteile zerlegt, denn die Beleuchtung war nicht gegen
    Rückleiter angeschlossen, sondern gegen Gehäusemasse...

    Viel Erfolg mit der Fleischmännin!

    Und mach mal bitte wieder ein paar Fotos vom Betrieb.



    Viele Grüße,
    Dieter.


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    wd.
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    nonnoherby

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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  nonnoherby am Mi 22 Aug 2018, 15:06

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    ciao  
    Herbert
     

    MoBaFahrer216

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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  MoBaFahrer216 am Mi 22 Aug 2018, 15:16

    raily schrieb:Hallo Markus,

    den ESU Micro probiere ich grad auch aus, im Glaskasten, leider ist AUX1 nicht mit Kabel belegt,
    weißt du, welche Löstelle das ist ?
    Der Glaskasten hat nämlich die stromführenden Kupplungen vorbereitet, da wäre es ganz gut,
    sie über F1 bei Bedarf zuschalten zu können, bei dem Märklinkretin von Decoder standen sie unter Dauerstrom ...  
    Das Glaskastl habe ich jetzt auch erstmal in seine Einzelteile zerlegt, denn die Beleuchtung war nicht gegen
    Rückleiter angeschlossen, sondern gegen Gehäusemasse...

    Viel Erfolg mit der Fleischmännin!

    Und mach mal bitte wieder ein paar Fotos vom Betrieb.



    Viele Grüße,
    Dieter.

    Hallo Dieter,
    reicht der ESU Micro vom Ausgangsstrom her auch für Loks mit altem Fleischmann-Rundmotor? (z.B. alte 141) Ich habe beides hier rumliegen, weiß aber nicht so recht, ob ich es einbauen soll...
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    raily

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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  raily am Mi 22 Aug 2018, 15:47

    Hallo Richard,

    da wäre ich sehr vorsichtig und würde erst nacchmessen, der ESU-Micro hat nur 0,75 A Belastung,
    während der 'normale' bei 1,1 A liegt.
    Je nachdem wie alt der Rundmotor ist, mäße ich in jedem Fall vorher nach, wieviel der Zieht.

    Viele Grüße,
    Dieter.


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    Bahnbastler

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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  Bahnbastler am Di 28 Aug 2018, 00:25

    Hallo,

    ist ja toll dass ihr schon nach mir fragt, das freut mich sehr ABER das dauert noch dieses Jahr...

    Die Bauarbeiten an der Anlage laufen auf Sparflamme, hier mal ein Gleis, da mal ein Haus in der Holzwüste - wieder zurück und nochmal anders  scratch  

    Was neu ist, ist dass nach der zuerst umgebauten V60 die zweite "Soundlok" dazu gekommen ist. Habe eine alte Märklin 50er (die gute alte 3084) mit einem HLA (Hochleistungsantrieb) und MSD/3 Sounddecoder nachgerüstet. Im Gegensatz zur V60, wo ich mittels des Decoder-Programmers das komplette Soundprojekt neu erstellen musste, läuft die 50er noch mit dem Originalsound des Märklin-Decoders. Wovor ich am meisten Respekt hatte ist, dass man den Sound passend zu den Radumdrehungen syncronisieren sollte und genau das bleibt mir zum Glück erspart... Ich muss aber auch dazu sagen, dass die Lok nur "fahren und Licht vorne" kann - bin ich doch zu sehr "Spielbahner"??? Ich hätte sicher mehr machen können aber das war in der Kürze der Zeit nicht so möglich, vielleicht lege ich noch mal nach.

    Mein Roco Schienenbus (VT98, Art. Nr. 43018, mit einem Messingfahrwerk und vermutlich Faulhaber Motor nachgerüstet) sollte eigentlich das heimische BW verlassen aber ich bin mir mit dem Käufer nicht einig geworden - zum Glück! Im Prinzip hatte ich Bedenken wegen der Digitalisierung, weil überall stromführende Kupplungen drin waren etc. aber ich habe mich auch wieder für die Minimallösung entschieden und nur den Motor angesteuert. Es war auch so, dass man den Decoder wohl im Innenraum unterbringen muss (dann sieht man ihn), was ich aber dadurch umgehen konnte dass ich die Gützold BN150 Rangierlok wieder ihres ESU Lopi V4 Micro beraubt und ihn in den Schienenbus eingebaut habe (durch das Messingfahrwerk war Platz vorhanden). Im Gegensatz zum zur nahezu "unprogrammierbaren DDR Gützold Lok" waren keine Anpassungsarbeiten nötig. So einem Gützold Motor Manieren beizubringen ist schon eine Herausforderung, der ich wohl noch nicht gewachsen bin.

    Bezüglich des ESU Lopi V4 möchte ich im Bezug auf die Fleischmann Rundmotor Loks nichts schlechtes sagen aber ich habe den Doehler&Haass DH10C vorgezogen, warum seht ihr im Video auf Seite 4! Es ist so, dass der Fleischmann Rundmotor von der Stromaufnahme her sehr genügsam ist. Ich meine mich erinnern zu können an meiner haftreifenlosen 94er gegen den Prellbock max. um 560mA gemessen zu haben. Das könnt ihr aber sehr einfach selbst testen... So wie ich das sehe sind die 0,75A der mögliche Dauerstrom des ESU Decoders und die 1,1A der kurzzeitige Spitzenstrom. Ich hatte ihn schon in der 64er und 94er, beides ist gut gegangen.

    Was ich noch plane ist, den Decoder der Märklin Köf 2 zu reparieren. Es wird hierbei nur "try & error" möglich sein. Die "Motortransistoren" gibt es wohl beim großen C und dort werde ich mir auch welche bestellen und das mal umlöten. Geht es ist es gut, geht es nicht hat es nicht viel gekostet. Ich frage mich sowieso, warum die Decoder immer platt sind...

    Wenn ihr zu irgendwas Bilder wünscht, versuche ich "bei Gelegenheit" hier was zu zeigen! Wenn es ganz dringend ist fragt einfach nach...


    Zum Schluss möchte ich euch noch von einer überraschenden Begebenheit berichten! Ich hatte in der Arbeit einen Auszubildenden, man unterhält sich sparsam, mal bisschen über das, mal über das, er war nicht allzu gesprächig. Irgendwann sage ich, wir machen "Modellbau" und er fragt "was denn?" Ich nehme mein Smartphone, suche ein Bild und bin schon auf die Reaktion "oh wie langweilig" eingestellt!!! Doch was kommt? "Toll, das ist ja cool!!! Sowas wünsche ich mir auch schon ewig aber ich hatte nie Platz dafür..." Also ich hab ihm dann mal was von "Schmalspur" und "Feldbahn", Spurweiten und sonstigen Dingen erzählt - ich denke da können wir einen neuen Modellbahner begeistern...

    Viele Grüße
    Markus
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    Roco 43018 43019 Schienenbus Haftreifennut "eindrehen"

    Beitrag  Bahnbastler am Mi 28 Nov 2018, 23:34

    Hallo,

    heute gibt es sozusagen den "Rundumschlag" beim Thema Erfahrung mit der Digitalisierung - nicht alles ist positiv... Doch beginnen möchte ich mit etwas anderem, dem Problem dass der Roco Schienenbus keinen Berg hoch kommt wenn er 3-teilig gefahren wird! Ich hatte mir überlegt auf einer Achse bzw. einem Rad einen Haftreifen anzubringen.

    Erstmal einfach die Achse ausbauen...



    Dann mal einfach so in die Drehmaschine spannen - eine passende Spannzange hatte ich nicht...



    Ich habe mich dann entschlossen eine eigene Spannzange zu basteln und eine Hülse zu schlitzen (hab ich in einem Nachbarforum gesehen) aber das hat auch nicht so geklappt wie es sein sollte. Die Spannzange sollte auf den Spitzen der Spurkränze spannen, leider spannte sie nur den inneren Radsatz und der äußere blieb lose. Ergebnis war, dass das Rad sofort nach Berührung durch den Drehmeissel stehen blieb! Darauf hin habe ich die Haftreifen-Nut "gefeilt", klingt nach Pfusch, ist es vermutlich auch aber es funktioniert! Ich habe einen Märklin 7154 Haftreifen aufgezogen und der Schienenbus läuft ohne jedes Problem die Steigung vom Schattenbahnhof nach oben rauf!!!



    Gruß
    Markus
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    Digitalisierung von Märklin Lokomotiven - nicht ohne Probleme...

    Beitrag  Bahnbastler am Do 29 Nov 2018, 00:31

    Hallo,

    weiter geht es mit der Digitalisierung mehrerer Märklin Lokomotiven. Ich hatte bereits die V60 (3065) auf Sound und Telex umgerüstet und auch eine Baureihe 050 (3084). Da wollte ich noch einen drauf setzen und eine Baureihe 212 (3072, 3147, ...) und eine 86er (3096) mit Sound und HLA (Hochleistungsantrieb) nachrüsten.

    Märklin legt zu den Umbausätzen (60975 Dampflok, 60976 Diesellok, 60977 E-Lok) je zwei Lautsprecher bei. Die Umbausätze sind gut ausgestattet, mit einem Decoderhalter, einer Steckplatine mit angelöteten Leitungen und dem Sounddecoder mit MTC21-Schnittstelle. An der V60 zeigte sich, dass der Einbau des Decoders und des kleineren der beiden Lautsprecher möglich war, ebenso ging es mir an der Baureihe 50. Ich habe dann zuerst die Baureihe 86 umbauen wollen und hätte den kleinen Lautsprecher auch unterbringen können, allerdings nur mit minimalen Fräsarbeiten. Außerdem musste ich feststellen, dass das mit den Schnittstellen-Platinen wohl komfortabel ist aber auch sehr platzraubend!!!

    Motorausbau Baureihe 86



    Einbau des neuen Decoders - zumindest war das geplant! Der Lautsprecher hätte da sitzen sollen wo die 6 farbigen Kabel unten an der Platine raus kommen, es wäre nur minimale (Freihand-) Fräsarbeiten nötig gewesen. Dennoch habe ich mir das in dem Fall irgendwie "erspart" und eigentlich bin ich zwischenzeitlich froh darüber... Wenn man diesen Umbau machen will, sollte man nach meiner aktuellen Meinung definitiv zu einem "bedrahteten" Decoder ohne Schnittstelle greifen und versuchen ob der große Lautsprecher passt (hierzu später mehr). Der Einbau des HLA (60944) ist hier weitgehend problemlos und wird auch in der Anleitung beschrieben bzw. die Lok ist dort aufgeführt.



    Ich hatte noch einen alten Decoder den ich hier im Lokdekoder Archiv als "ESU LokPilot MFX" identifizieren konnte - denkste, meiner kann ausschließlich DCC bzw. wird als solcher erkannt!!! Dennoch ist das nicht schlimm, nach einigen Versuchen habe ich die 86er zu sehr guten Fahreigenschaften bringen können. Man muss jedoch beachten, dass die CV´s dafür bei den alten ESU-Decodern nicht bei CV51-CV56 liegen wie bei den modernen, sondern bei CV53 bis CV55!!!





    Als nächste Stufe wollte ich die Baureihe 212 mit einem Sounddecoder ausrüsten. Doch hier fing es schon mit dem Umbau auf den HLA an (ebenfalls 60944)... Die Lok ist in der Anleitung nicht aufgeführt und somit scheint sie von Märklin nicht für den Umbau vorgesehen zu sein - jetzt weiß ich auch warum!!!

    Fräsarbeiten am Fahrgestell sind unumgänglich!!!







    Der Motor war drin aber dann begann das eigentliche Drama!!! Das Drehgestell lässt sich ohne Nacharbeit nicht mehr drehen. Ich wollte zuerst etwas abfeilen, habe mich dann aber für eine kleine Säge und danach erst für das feilen und freihand-fräsen mit der Proxxon Minibohrmaschine entschieden.



    Feilen???



    Sägen...



    Nacharbeiten...









    Ja, danach war der Einbau des Decoders möglich, einfach da angeschraubt wo vorher der Umschalter war. Danach lies sich der Lautsprecher einfach davor in das Fahrgestell kleben (Klebestreifen ist mitgeliefert). Habe dann per Decoder-Programmer den Sound der BR 212 aufgespielt, das Soundprojekt gibt es als Download bei Märklin. Doch dann kam die große Enttäuschung, schon bei der V60 hatte der Sound nicht sooooo toll geklungen. Die 212 war dann der Abschuss - ein Rauschen, irgendwann ein Zirpen, dann kam der kleine Lautsprecher nicht mehr mit bei der Abfolge der Töne - Bass Fehlanzeige!!! Wofür habe ich knapp 100€ ausgegeben??? Habe alle Loks eingeladen und war bei meinem Märklin Händler, er meinte da fehlt wohl etwas der Resonanzraum...

    Das schlimme ist, ich habe mir wenige Tage später dieses Video ansehen müssen - ab da war ich dann unzufrieden! Ich muss sagen, da hat einer auch richtig viel Arbeit rein gesteckt sicher...



    Die Fahreigenschaften der gezeigten Lok sind im Langsamfahrbereich nicht gut, das können meine Loks mit richtigem HLA besser aber beim Sound können sie auch mit dem großen Lautsprecher nicht so ganz mithalten. Ich muss zugeben, nach dem ich die Geschwindigkeit der 212er in einen wohl vorbildgerechten Bereich gedrosselt hatte wurde zumindest das "nicht mehr mitkommen" des kleinen Lautsprechers besser. Dann habe ich mit dem großen Lautsprecher experimentiert, der Klang ist deutlich besser!!!

    Bei einem Versuch zwei kleine Lautsprecher (8 Ohm) in Reihe zu schalten (die Leistung am Lautsprecher reduzieren), was den Klang etwas verbesserte, habe ich dann den Sounddecoder der Baureihe 260 / V60 verschossen - Kurzschlüsse am Lautsprecherausgang sind tödlich! Darauf hin habe ich sowohl die V60 als auch die 212 auf uralte ESU Lopi 1 umgerüstet, die 212 läuft gut damit und die V60 absolut genial!!! Die Baureihe 050 hat zwischenzeitlich einen großen Lautsprecher und klingt jetzt auch deutlich besser!!!



    Manchmal hilft eben nur Klebeband...





    Da ich den Sounddecoder der 212 doch noch irgendwo verbauen wollte, habe ich mir eine Baureihe 216 (3075) geschnappt und mit einem HLA umgerüstet - aber auch da passt der nicht ohne Nacharbeit! Nun ja, auch diese Lok steht natürlich nicht in der Umrüstungsanleitung vom 60944-Kit...



    Erst wenn man diese beiden Rippen unten etwas angeschrägt hat lässt sich der "Magnetbügel" einbauen



    Mit dem großen Lautsprecher klingt sie wie die Baureihe 50 einigermaßen vernünftig. Er lässt sich einfach neben dem Decoder platzieren.



    Tja, das Thema zerschossener Sounddecoder und meinen Unmut über die tollen kleinen Lautsprecher werde ich mal bei Märklin vortragen, mal sehen was man dort dazu sagt!!! Kann ja auch sein die Serie ist schlecht...

    Ein Sounddecoder liegt jetzt noch ungenutzt herum, ich werde ihn in die Lok eines Freundes einbauen...

    Gruß
    Markus
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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  Bahnbastler am Do 29 Nov 2018, 01:42

    Hallo,

    etwas allgemeines zu Digital-Decodern bzw. Digital-Umbauten, nicht jeder Decoder ist für jede Lok geeignet oder bringt in jeder Lok gute Fahreigenschaften!!! Hier unterscheiden sich Loks von 2-Leiter Herstellern nicht von Loks von Märklin. Ich habe eine Märklin Baureihe 212 mit dem einfachen Tams LD-W32 umgerüstet, sie weist ohne Motorumbau gute Fahreigenschaften auf, ebenso eine 260er (3141). Eine Baureihe 50 war dagegen im langsamen Bereich nicht wirklich zu zähmen und auch eine 260er (3065) hält mich gerade zum Narren, obwohl es die selbe Lok ist wie die 3141! Natürlich fahren die Loks damit, wenn man jedoch im Langsamfahrbereich mehr erwartet... Selbst die alten Delta-Decoder oder 6080 mit Mäuseklavier sind nicht unbedingt schlecht, je nach dem was man für Ansprüche hat. Was definitiv zum rangieren mit einer Märklin Allstrom-Motor-Lok am besten ist, ist ein Umbau auf HLA (wenn man nicht auf Glockenanker-Motor umbauen will) und dann ein guter Decoder dazu. Jedoch ist es so, dass auch die vorhin angesprochene V60 etwas besser läuft als die 212er auf dem letzten Beitrag - probieren geht über studieren in dem Fall und nur nichts von vorn herein verteufeln oder gleich die Flinte ins Korn werfen... Es gibt Erfahrungen für bestimmte Modelle z. B. die Rundmotor-Loks von Fleischmann und die findet man wenn man sich quer durchs Internet liest.

    Hier noch ein "einfacher" Umbau, eine Baureihe 50 mit Wannentender (3315) auf einen HLA mit einem relativ einfachen, älteren Decoder. Das Set dafür hört auf den Namen 60760 und der Decoder ist als Alzheimer-Decoder verschrieen weil er eine Vorzugs-Fahrtrichtung hat in die er nach langen Standzeiten wieder zurück fällt. Der Decoder hat nur 14 Fahrstufen und hört auf des Märklin Motorola Protokoll (für Delta ist Adresse 78 ist Standard, änderbar mit div. Dig.-Zentralen), die Mindest- und Höchstgeschwindigkeit sind einstellbar, Licht ist schaltbar und wenn man den Schrumpfschlauch aufschneidet gibt es noch einen dritten AUX-Ausgang z. B. für den Rauchsatz oder die Telex-Kupplung.

    Wichtig ist, bei der 50er muss man das Motorschild zwingend auf dem Kopf einbauen!!! Der Entstörkondensator muss auch so weit wie möglich zum Motor hin gebogen werden um ein streifen am Lokgehäuse zu vermeiden.



    Die Drosseln werden aus Platzgründen im Tender angebracht (fehlen hier noch), weil sie in der Lok keinen Platz haben.



    So, das waren einige Erfahrungen zum Thema Digital-Umbauten. Ich hoffe es hat euch gefallen und ihr könnt das eine oder andere für euch nutzen!

    Und noch was, wenn es Fragen gibt - aus mir bekommt ihr nichts raus!!! Evil or Very Mad

    Gruß
    Markus
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    Bahnbastler

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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  Bahnbastler am Fr 21 Dez 2018, 10:58

    Hallo,

    es gibt mal wieder Neuigkeiten von den Digitalisierungen und auch vom Sound-Einbau.

    Zuerst mal möchte ich das Thema Märklin Decoder und Sound nochmal ansprechen. Zwischenzeitlich habe ich einen alten Märklin Schienenbus (3016 mit Beiwagen 4018) für einen Freund auf Sound umgebaut. Der große Lautsprecher konnte an Stelle des Fahrtrichtungsumschalters platziert werden und strahlt nach unten ab, wobei an der nicht angetriebenen Achse ziemlich viele Öffnungen sind. Dies bringt einen deutlich besseren Sound als alles andere bisher - es gibt also mal was zu loben - und somit ist das wohl auch eine Frage des Einbaus, was man aus den Loks herausholen kann!

    Das bemägelte "sich vermischen des Sounds" hat sich einfach als "zu schnell" erwiesen und somit ist es einfach nicht möglich mit Sound in den Loks endlos schnell zu fahren... In dem Fall habe ich jetzt den bedrahteten Sounddecoder verwendet, dessen Größe es ermöglicht ihn sogar in eine (Brawa) Köf 2 einzubauen! Als weitere Besonderheit weist dieser Decoder NEM-Kabelfarben auf, im Gegensatz zur sonst verwendeten Märklin-Hausnorm. Alles in allem ist der Decoder (trotz extrem dünner Kabel, schätze 0,05mm²) gegenüber dem steckbaren oft die bessere Lösung denke ich zwischenzeitlich. Ich könnte mir vorstellen, dass man diese Decoder auch in der einen oder anderen DC-Lok gut einsetzen kann.

    Auch zum Thema Lautsprecher muss ich nochmal was sagen. Sowohl der Decoder mit der MTC-21 Schnittstelle (der steckbare), als auch der andere mit den Anschlussdrähten (dem liegt sogar ein 8-poliger Schnittstellenstecker nach NEM 652 bei, passt somit mehr oder weniger plug&play bei vielen DC-Loks) sind für 4 und 8 Ohm Lautsprecher geeignet, das hatte ich bisher übersehen.

    Gruß
    Markus
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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

    Beitrag  nonnoherby am Fr 21 Dez 2018, 14:41

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    Herbert
     

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    Re: Bahnbastlers Umbauten, Reparaturen, Basteleien

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