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    ÖBB 1018.01

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    Beitrag  dcho am Mo 13 Feb 2012, 21:06

    Hallo Forumianer,

    die 1018 in der Version nach der Hauptausbesserung hatten wir hier noch nicht. Das Modell von Roco müßte so um 1983 erschienen sein. Meine hat noch den Antrieb mit den viel geschmähten Ferdkupplungen. Bei mir läuft sie schön gleichmäßig - nur die Schwungmasse fehlt. Bis auf die Märklinstromabnehmer ist die Lok unverbastelt. Die Märklinstromabnehmer sind aber betriebssicherer wegen der "weichen" Federung und des "verkantungsfreien" Schleifstückes.

    Aber genung der Worte, lassen wir sie fahren. Zuerst muss sie an den D-Zug angekuppelt werden....



    Bremsprobe!


    Abfahrt...


    ...durch einen Bahnhof, vielleicht im Salzkammergut?


    ...weiter durch die "Betriebsausweiche".


    Detail des Führerstande, aufgenommen von einem "Fan" auf dem Bahnsteig, der aus Langeweile fotografiert derweil er auf seinen Personenzug mit Holzklasse wartet und an das tolle Innenleben des D-Zuges denkt Very Happy


    Eleganz in einer Portraitaufnahme à la Bellingrodt


    Der Lady auf`s Dach geschaut!

    Ein schönes Modell und ein schönes Vorbild, wie ich finde.

    Viele Grüße
    Christian
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    spassbahner
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    Re: ÖBB 1018.01

    Beitrag  spassbahner am Mo 13 Feb 2012, 21:11

    Hallo Christian

    In der Tat ein sehr schönes Modell (Flügelrad!) das ich noch nicht kannte!

    Ich besitze momentan nur eine grüne E 18, eine blaue E 19 ist schon lange auf meiner Wunschliste, jetzt kommt wohl noch Deine Variante dazu!

    LG

    -Bruno
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    Re: ÖBB 1018.01

    Beitrag  Karl am Mo 13 Feb 2012, 21:19

    Hallo, Christian!

    Wo ist die 1018 beheimatet lt. Aufschrift? Linz?


    LG aus dem Innviertel,
    -Karl
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    dcho

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    Re: ÖBB 1018.01

    Beitrag  dcho am Mo 13 Feb 2012, 21:37

    Hallo Karl,

    ja, in Linz. Bremsprüfung glaub ich irgendwann 1975 oder so - kann ich nicht mehr genau lesen, weil "abgegriffelt" Cool

    Nach dem ÖBB Handbuch von 1981, Hrg. Bohmann Verlag, war sie zum 01. Jänner 1981 auch noch dort beheimatet.

    Viele Grüße

    Christian
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    Karl
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    Re: ÖBB 1018.01

    Beitrag  Karl am Mo 13 Feb 2012, 21:43

    Hallo, Christian!

    Jepp - die 1018er führten 1984 und 1985 noch Eilzüge von Linz nach Lindau-Bregenz. Waren so um 08:00 Uhr ca. in Salzburg am Hbf. Mit diesen Zügen fuhr ich fallweise in die Arbeit. s'war schon ein Erlebnis, das Relikt vor Schlieren in Jaffa-Lackierung im Einsatz zu erleben ...

    Danke für deinen Beitrag!


    LG,
    -Karl
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    Re: ÖBB 1018.01

    Beitrag  dcho am Mo 13 Feb 2012, 22:02

    Hallo Karl,

    Jaffa-Schlieren von Roco hab ich auch noch - dann werde ich morgen einmal versuchen, so einen Zug nachzustellen.

    Bregenz-Linz über den Arlberg mit einer 1110 bis Insbruck und von dort mit der 1018?

    Viele Grüße
    Christian
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    Karl
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    Re: ÖBB 1018.01

    Beitrag  Karl am Di 14 Feb 2012, 08:12

    Hallo, Christian!

    Ich weiss leider nicht, was über den Arlberg zog; ich kenne nur die 1018 in orange, welche ab Linz den Eilzug bespannte (dort war auch der Ausgangspunkt des Eilzuges); selbst stieg ich in Steindorf bei Straßwalchen zu (von dort führt die Nebenbahn Nr. 19(0) nach Braunau-Simbach mit Anschluss an die Linie Simbach-Mühldorf-München; ich selbst wohne an der KBS 19, deshalb auch mein Nick) die 1018 zog 4 oder 5 Schlieren in Jaffa-Lackierung, einer davon war 1. und 2. Klasse. Gehalten hat der "Eilzug" fast überall, so auch in Neumarkt-Köstendorf, Seekirchen und sogar in Hallwang-Elixhausen.
    Wenn's ich noch richtig im Kopf habe, ist er irgendwann im Laufe des früheren Nachmittages in Lindau-Bregenz angekommen. Schaun ma mal, ob ich noch ein entsprechendes Kursbuch finde in meinem S...haufen ... Question

    In späteren Jahren war eine 1018 als Heizlok für einige Jahre in Steindorf bei Straßwalchen stationiert. Sie stand vornehmlich auf dem Stumpfgleis, von welchem die Braunauer Wagen abfuhren (11a?).

    LG,
    -Karl
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    Re: 1018

    Beitrag  aon.913656323 am Di 14 Feb 2012, 13:39

    Servas,

    die 1018 ist relativ früh von den Gebirgsstrecken abgezogen wordem, für die sie nicht wirklich gut geeignet war. Ich habe sie als Kind in 3-fenstriger Ausführung in Erinnerung, wo sie einen schweren und langen Schnellzug gemeinsam mit einer 1010/1110 über den Tauern zog. Das muss zwischen 1960 und 1964 gewesen sein.

    Die BR 1018 (DR E 18.2) war zwar besser gebirgstauglich als die reichsdeutschen E 18, weil sie stärkere Motoren und Bremsen hatte. Es fehlte ihr aber die elektrische Widerstandsbremse.

    Am besten gefällt sie mir in der Ursprungsversion mit 3 Frontfenstern und Schürze. Die hat noch kein Hersteller im Programm, weder als Ausführung der Reichsbahn, noch die frühe ÖBB-Variante.

    Gruß

    Volker


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    Re: ÖBB 1018.01

    Beitrag  dcho am Di 14 Feb 2012, 15:24

    Hallo Kollegen,

    die 1018 bzw. E 18.2 war ja exklusiv für die Westbahn konstruiert worden. Weil die Elektrifizierung aber 1940 in Attnang-Puchheim "steckenblieb" wurden die Maschinen auf anderen Strecken eingesetzt, für die Sie weniger geeignet waren.

    Trotzdem mußten Sie bis 1952 ja irgendwo fahren - und das unter den Kriegs- und Nachkriegsbedingungen!
    Daher habe ich diese Lokomotiven schon gerne, den zum einen steckt eine tolle Ingenieurleistung in den Maschinen , zum anderen waren sie dann doch lange auf vielen Strecken im Einsatz. Wie Volker es so schön erlebt hat, auch auf der Tauernbah, was im Buch "Schnellzüger überwinden Gebirge" (Verlag Slezak!) beschrieben ist.

    Roco hat die "Gunst" der (Reichs)deutschen E 18 damals gut genutzt und alle Modelle der Familie E18/E18.2 bzw. 118/1018/1118 realisiert. Zwar war die erste 1118 "nur" eine Lackierungsvariante der E18 aber - besser als gar keine 1118...

    Die Lok ist beim Modell und beim Vorbild ein sehr interressantes Studienobjekt!

    Viele Grüße

    Christian

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    aon.913656323

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    Re: 1018 und 1118

    Beitrag  aon.913656323 am Di 14 Feb 2012, 17:00

    Hallo Jungs,

    auch die anderen Elloks deutscher Bauart, die infolge des Anschlusses auf österreichische Schienen gelangten, sind durchaus von Interesse.

    Über die E 94, spätere 1020, gibt es hier schon zahlreiche Abhandlungen. Bekanntlich wurde die erste Lok dieser Baureihe werksneu ans BW Innsbruck der damaligen RDB München ausgeliefert.

    Ein besonderer Exot ist aber die E 44, die auch in Bludenz, Salzburg und Spittal-Millstädtersee beheimatet war. Nach Kriegsende wurden die verbliebenen Loks "ins Altreich" abgeschoben, denn die wiedererstandenen Bundesbahnen konnten mit ihr nichts anfangen. Warum?

    Bekanntlich funktionierte die Widerstandsbremse der E 44 W bis Kriegsende nicht wie vorgesehen. Somit waren die relativ neuen Loks nicht gebirgstauglich. Die ansonsten geeignete Westbahn war nur bis "Nangpu" elektrisch befahrbar. So tauschten Bayern und Österreicher untereinander ihre Splittergattungs-Elloks aus. Die E 45-Bauarten -spätere 1045/1145/1245- die sich in Bayern befanden, kamen somit im Austausch mit der E 44 in ihre angestammte Heimat zurück.

    Gruß

    Volker



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    Re: ÖBB 1018.01

    Beitrag  dcho am Di 14 Feb 2012, 21:50

    Hallo Volker,

    im Buch "Schnellzüge überwinden Gebirge" vom Verlag "Slezak" sind alle Lokomotiven der SBB, BLS, ÖBB und DB und Ihrer "Vorgängerbahnen" gut beschrieben.

    Obwohl die E44W bzw 145 (E44 mit Wiederstandsbremse) dann jahrelang auf der Höllentalbahn bei Steigungen bis 55 Promille eingestezt wurden, war ein Schwachpunkt der Lokomotiven die geringe Belastbarkeit des Kommutators.

    In Östreich beginnend mit der 1170 Bzw. 1045 ab 1927 Bo`Bo`Lokomotiven mit vollabgefederten Motoren beschafft - Die E44 mit Ihren Tatzlagemotoren war da im Vergleich weniger "modern" und vermutlich Gleisschonend. Die 1170.2 bzw. 1245 wurde von der DRB ja auch noch bis 1940 weitergebaut, weil die Bauart für die Gebrigsstrecken auch wegen der Wiederstandbremse besser geeignet waren.

    Die E94 bzw. 1020 entstand wohl doch sehr in Hinblick auf den schweren Gebirgsdienst in Österreich, denn für die deutschen Strecken hat die E93 ja ausgereicht. Tatsächlich war die 1020 nach dem Krieg die einzige Lok mit der der Gebirgsdienst im geforderten Umfang durchgeführt werden konnte - die 1020 beförderte bis zum Erscheinen der 1110 alle schweren Schnellzüge über die Gebirgsstrecken.

    Aber, ohne Schleichwerbung betreiben zu wollen, das Buch "Schnellzüge überwinden Gebirge" vom Verlag "Slezak" ist eine lohnenswerte Lektüre, zugegeben etwas technisch aber gut gemacht - auch wenn die Fotos nur SW sind.

    Viele Grüße
    Christian
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    Re: Slezak-Buch

    Beitrag  aon.913656323 am Fr 17 Feb 2012, 13:09

    Hallo Christian,

    das von Dir empfohlene Buch wurde mir gerade vom zuständigen Götterboten überreicht.

    Antiquarisch habe ich dafür € 15,45 einschl. Versandkosten bezahlt, hinten klebt noch drauf: DEM 70,00.

    Ich habe sonst fast alle Slezak-Bücher, dies -aus 1981- fehlte mir noch. Danke für die Empfehlung, das Buch ist sehr lesenswert.

    Gruß

    Volker


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    Re: ÖBB 1018.01

    Beitrag  Karl am Sa 31 März 2012, 17:57

    Hallo, Jungs!

    Nachdem ich beruflich ziemlich eingespannt bin, erst heute ( Embarassed Embarassed ) die entsprechenden Fahrplandaten "unseres" Eilzuges von Linz nach Lindau.
    Seine Bezeichnung war E640, er verließ Linz um 06:20 Uhr und erreichte Lindau um 16:42 Uhr - dies die Fahrplandaten aus der Fahrplanperiode 29.09.1985 - 31.05.1986. Heutzutage tut man sich diese Strecke mit dieser Zeit wohl nicht mehr an ...











    Und für die Jüngeren unserer Leser: JA, auch ohne Internet konnten wir vor 27 und mehr Jahren Reisen planen. Mit solchen Unterlagen Twisted Evil Very Happy Twisted Evil Very Happy

    LG aus dem Innviertel,
    -Karl

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    Re: ÖBB 1018.01

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