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    Beitrag  ferrovia am Di 02 Aug 2011, 21:06

    Hallo aus Berlin,

    nach dem sich die Analogfahrer auch zu Wort melden wollen, hat Karl für alle, die diese veraltete Betriebsart doch noch nutzen, eine neue Abteilung eingerichtet.



    Die elektrische Spieleisenbahn vor mehr als 100 Jahren kannte nur den analogen Fahrbetrieb.

    Wurde anfangs der Strom direkt aus der Steckdose genommen, musste später die Betriebsspannung gesenkt werden.

    Da es in vielen Haushalten nur Gleichstromanschlüsse gab, wurde die Fahrspannung über einen Umformer, wie er abgebildet ist, erzeugt.


    Viele Grüsse,
    Joachim
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    Re: Bing Umformer

    Beitrag  spassbahner am Do 04 Aug 2011, 20:27

    Hallo Joachim

    Ein sehr interessantes Gerät!

    Du schreibst das es in vielen (deutschen?) Haushalten nur Gleichstrom gab?

    Im Internet konnte ich keine verlässlichen Informationen dazu finden, aber ich dachte das deutsche Netz sei (wie auch unseres) von Anfang an mit Wechselstrom gebaut worden?

    Ausnahmen gab's immer, hauptsächlich Industriebetriebe mit eigener Stromerzeugung, die benutzten Gleichstrommotoren und das Netz war meist 500Volt Gleichstrom.

    Was steht denn auf dem Schild des Geräts rechts, ist es nicht eher ein Trafo der 220 Volt AC auf 20 Volt AC oder DC (ich weiss nicht was die Modelle benötigten)
    transformiert?

    Bei den Lichtklemmen wäre die Spannung konstant vorhanden, bei den Bahnklemmen wurde sie über den Schiebeschalter geregelt.

    Besten Dank für weitere Infos Deinerseits!

    LG
    -Bruno
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    Re: Bing Umformer

    Beitrag  ferrovia am Do 04 Aug 2011, 20:57

    Hallo Bruno,

    Gleichstrom Hausanschlüsse gab es in Deutschland bis nach dem WK II.
    Wie mir Zeitzeugen persönlich berichtet haben, gab es in der Umgebung von Berlin bis Anfang der 1950er Jahre diese Anschlüsse.

    Dieser von mir gezeigte Einankerumformer von Bing ist z. Zt als Leihgabe von mir auf einer Ausstellung, deshalb kann ich das Typenschild nicht fotografieren.



    Solche Umformer wurden auch von andern Herstellern angeboten, z.B. Märklin.
    Diese über 70 Jahre alte Abbildung ist aus einer Bedienungsanleitung von Märklin.

    Der Umformer liefert 20 V Wechselspannung, für den Fahrstrom ist ein verstellbarer Widerstand vorgeschaltet, der Lichtstrom wird direkt vom Ausgang des Umformers eingespeist

    Viele Grüsse aus Berlin,
    Joachim

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    Re: Bing Umformer

    Beitrag  spassbahner am Do 04 Aug 2011, 21:03

    Hallo Joachim

    Wow, ein kompakter Einphasen - Wechselrichter ist es also doch!

    Man lernt nie aus, herzlichen Dank für Deine Bemühungen, ich finde diese alten "Spielzeuge" (mich graust manchmal bei dem Gedanken) immer sehr interessant!

    Danke und Gruss
    -Bruno

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    Re: Bing Umformer

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