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    Japaner und ein Franzose helfen dem Spielbahner schnell

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    ferrovia
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    Japaner und ein Franzose helfen dem Spielbahner schnell

    Beitrag  ferrovia am Mo 11 Jul 2011, 15:57

    Hallo liebe Spielbahner,

    da hat man nun die Gleise verlegt und angeschlossen.

    Wie so oft kommt früher oder später noch die Notwendigkeit einer weiteren Stromeinspeisung zur Schiene oder zusätzlicher Anschluss der Beleuchtung hinzu.

    Neue Kabel vom Trafo zu verlegen oder irgendwo noch eine Litze anlöten ist nicht mehr nötig.

    Japaner und ein Franzose genügen, und in wenigen Augenblicken ist der zusätzliche Anschluss sicher hergestellt.


    Der Franzose,



    so nennen die Handwerker eine verstellbare Wasserpumpenzange


    und der Japaner,



    auch Stromdieb genannt, ein Klemmverteiler, wie er schon lange in der KFZ-Werkstatt verwendet wird, machen es möglich.

    Der Japaner wird mit geöffneter Klappe auf die stromführende Litze gelegt, deren Strom abgezweigt werden soll. Die abzweigende Litze wird in die Bohrung der Kunststoffkörpers daneben eingesteckt. In beiden Fällen sind die Litzen nicht abzuisolieren. Dann wird die Klappe des Japaners geschlossen und mit dem Franzosen auf den kunststoffkörper zusammengedrückt. Der innenliegende Metallstreifen dringt dabei durch die Kabelisolierung und stellt den elektr. Kontakt zwischen durchgehenden und abzweigenden Kabel her.

    Viel Grüsse aus Berlin,
    Joachim

    P.S. Die in diesem Beitrag verwendeten umgangssprachlichen Begriffe für Werkzeug und Bauteile stellen keine Diskriminierung von Ausländern oder Andersgläubigen dar, sondern dienen der Orientierung beim Erwerb dieser bezeichneten Gegenstände im qualifizierten Fachhandel.






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    aon.913656323

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    Re: Franzosen, Japaner und sonstige Ausländer.....

    Beitrag  aon.913656323 am Mo 11 Jul 2011, 17:06

    Hallo Joachim,

    danke für den Hinweis. Jetzt ist also die zusätzliche Einspeisung an die Ringleitung angeschlossen. Aber an die Schiene muss ich das Kabel doch trotzdem anlöten? Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

    Professionelle Verdrahtungstechniken -die man sich vielleicht auch bei der MOBA zunutze machen könnte- gibt es auch im Telefon- und Netzwerkbereich.

    In meiner Firma habe ich die (EDV-)Netzwerkkabel alle selbst verlegt und habe mir deshalb auch Auflegewerkzeug gekauft. Das kostet wenig und man braucht ebenfalls nicht abzuisolieren. Und überschüssige Längen werden auch gleich gekürzt.

    Bisher scheiterte das daran, dass es keine MOBA-geeigneten Verteilerdosen gibt. Oder fällt Dir dazu etwas ein?

    fragt

    Volker



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    ferrovia
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    Re: Japaner und ein Franzose helfen dem Spielbahner schnell

    Beitrag  ferrovia am Mo 11 Jul 2011, 17:48

    Hallo Volker,

    wie der Anschluss an der Schiene oder einem anderen Verbraucher ausgeführt wird ist eine andere Sache, jedenfalls brauchst du bei dieser Methode nicht unter der Platte überkopf löten.

    Für andere Steuerungen, z.B. CAN-Bus verwende ich u.a. auch RJ45 Anschlüsse. Dazu verteile ich die Leitungen über Patchfelder und lege die Datenleitungen bis zum Decoder o. ä.

    Doch ich glaube, dass diese Technik den Rahmen dieses Forums sprengen würde.

    Viele Grüsse aus Berlin,
    Joachim
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    Johannes Reittinger

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    Re: Japaner und ein Franzose helfen dem Spielbahner schnell

    Beitrag  Johannes Reittinger am Mo 11 Jul 2011, 22:46

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    ferrovia
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    Re: Japaner und ein Franzose helfen dem Spielbahner schnell

    Beitrag  ferrovia am Di 12 Jul 2011, 10:32

    Hallo aus Berlin,
    nach dem freundlichen Hinweis von Johannes Reittinger in der vorherigen Antwort habe ich den Beitrag nochmals überarbeitet, um meine technisch falschen Angaben zu berichtigen:



    Hallo liebe Spielbahner,

    da hat man nun die Gleise verlegt und angeschlossen.

    Wie so oft kommt früher oder später noch die Notwendigkeit einer weiteren Stromeinspeisung zur Schiene oder zusätzlicher Anschluss der Beleuchtung hinzu.

    Neue Kabel vom Trafo zu verlegen oder irgendwo noch eine Litze anlöten ist nicht mehr nötig.

    Japaner und ein Franzose genügen, und in wenigen Augenblicken ist der zusätzliche Anschluss sicher hergestellt.


    Der Franzose,



    so nennen die Handwerker einen verstellbaren Schraubenschlüssel


    und der Japaner,



    auch Stromdieb genannt, ein Klemmverteiler, wie er schon lange in der KFZ-Werkstatt verwendet wird, machen es möglich.

    Der Japaner wird mit geöffneter Klappe auf die stromführende Litze gelegt, deren Strom abgezweigt werden soll. Die abzweigende Litze wird in die Bohrung der Kunststoffkörpers daneben eingesteckt. In beiden Fällen sind die Litzen nicht abzuisolieren. Dann wird die Klappe des Japaners geschlossen und mit dem Franzosen durch drehen des Hangriffs auf den Kunststoffkörper zusammengedrückt.

    Besser geht es noch , wenn man zum Zusammenpressen



    eine Wasserpumpenzange nimmt.


    Der innenliegende Metallstreifen dringt dabei durch die Kabelisolierung und stellt den elektr. Kontakt zwischen durchgehenden und abzweigenden Kabel her.

    Viel Grüsse aus Berlin,
    Joachim

    P.S. Die in diesem Beitrag verwendeten umgangssprachlichen Begriffe für Werkzeug und Bauteile stellen keine Diskriminierung von Ausländern oder Andersgläubigen dar, sondern dienen der Orientierung beim Erwerb dieser bezeichneten Gegenstände im qualifizierten Fachhandel.







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    Re: Japaner und ein Franzose helfen dem Spielbahner schnell

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